AMS will einen Arztlichen Befund

Hier werden Fragen zum Arbeitsverhältnis und zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses diskutiert.
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dany510
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AMS will einen Arztlichen Befund

Beitrag von dany510 » 09.05.2019, 13:56

Gutentag,

Muss ich als derzeitiger AMS Bezieher einen Ärztlichen Befund über meine ehemalige Krankheit den Betreuer aushändigen? Es sind sehr sensible Daten die nicht jeder wissen soll und ich glaube das der AMS Mitarbeiter auch keine Schweigepflicht wie ein Arzt hat und somit diese auch meinen zukünftigen Arbeitgeber übermitteln kann.

Bitte um Info. Danke!



Andreas Hofer4
Beiträge: 186
Registriert: 07.09.2007, 11:52

Re: AMS will einen Arztlichen Befund

Beitrag von Andreas Hofer4 » 09.05.2019, 14:14

wenn Sie nur eingeschränkt am Arbeitsmarkt vermittelbar sind, bzw. gewisse Tätigkeiten aus gesundheitlichen Gründen nicht machen können, müssen sie das nachweisen. Ein Befund über das konkrete Krankheitsbild o.ä. braucht nicht vorgelegt werden, sondern nur ein ärztlicher Nachweis der entsprechenden Einschränkung

Das_Pseudonym
Beiträge: 459
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Re: AMS will einen Arztlichen Befund

Beitrag von Das_Pseudonym » 25.05.2019, 19:36

Kann man man schriftlich fordern das der Sachbearbeiter stillschweigen über den Inhalt der Bestätigung wahren muss?

FHoll
Beiträge: 156
Registriert: 05.03.2018, 12:21

Re: AMS will einen Arztlichen Befund

Beitrag von FHoll » 25.05.2019, 20:06

Wie Herr Hofer schon sagte, man kann dem Arzt sagen, er soll einen Nachweis ausstellen, der keine Details preisgibt. So, wie auf einer Krankmeldung auch nur draufsteht, dass man eben krank sei, nicht aber der genaue Befund.

Das AMS braucht einen Nachweis, dass man von X bis Y arbeitsunfähig war, warum spielt keine Rolle. Oder, wenn bestimmte Tätigkeiten nicht durchgeführt werden können und daher ein Ausschlusskriterium für manche Jobs sind, dann braucht das AMS nur den Nachweis, dass man zB. aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr als 5kg heben darf. Ob das nun ein Schaden am Arm, in der Hüfte, an der Blase,... ist, interessiert die nicht.

Nein, man kann nicht schriftlich nochmal extra stillschweigen fordern. Bzw. man kann, aber der Sachbearbeiter wirds nicht machen. Schließlich darf er sowieso keine Daten weitergeben, und im Befund steht ja nichts 'schlimmes', sondern nur das, was dokumentiert werden soll und dann jedem folgenden Sachbearbeiter ebenfalls zur Verfügung steht.

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