Bedrohungen und tätliche Angriffe von Nachbarn

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Weissa41
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Bedrohungen und tätliche Angriffe von Nachbarn

Beitrag von Weissa41 » 03.11.2012, 09:10

Hallo Zusammen,
ich bin leider in der unglücklichen Lage, dass wir in einem 4 Parteienhaus wohne, indem auch 2 kroatische Parteien wohnen.
Ich selbst habe nichts gegen Ausländer, jedoch werden meine Lebenspartnerin und ich ständig von einer kratischen Familie bedroht und provoziert.
Weiters gibt es schlimme Verstöße gegen die Hausordnung, welch von den beiden kroatischen Familien getätigt werden.
Die Hausverwaltung, bitte vergessen. Nach x Briefen, sowie Aufforderung zu eionem gemeinsamen Gespräch - keine Antwort!
Nun kam es vor ca. 1 Jahr dazu, dass bei einer Aussprache bezüglich Einhaltung der Hausordnung, mich der Krote mit dem "Abstechen" bedroht hatte. Meldung bei der Polizei - machte keine Anzeige, damit wir ja noch ca. 40 Jahre im Guten zusammen in diesem Haus wohnen.

Da sich bis letzte Woche nichts geändert hatte gingen wir zum Rechtsanwalt der einen Brief schrieb. Es hat sich nichts geändert. Die Hausordnung wird weiterhin nicht eingehalten.

Heute Morgen, ich bin dienstlich in Deutschland, wurde meine Lebenspartnering tätlich von der Gattin des Kroaten angegriffen. Es kam die Polizei - konnte nichts machen. Meine Lebenspartnerin getraut sich nicht mehr aus der Wohnung! Ich bin leider dienstlich noch eine Woche in Deutschöland.


Was kann man bitte in einem solchen Fall machen, damit man mit Ruhe und ohne Angst in diesem Haus leben kann????

Vielleicht kann mir jemand einen wirklich guten Tipp (außer ausziehen aus der Wohnung) geben. Bin für jede Hilfe froh. Danke

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Black beer
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Beitrag von Black beer » 03.11.2012, 20:10

Hallo, Weissa41.
ich habe Ihre alle Beitäge gelesen, und fand ich viele ähnliche Dinge und Situationen, was bei mir und meiner Partnerin passierte.
wie z.B. Der LokalmitarbeiterInnen und Familienmitglieder des Lokalbesitzers (aus Ex-Jugoslawien) lassen das Haustor, Kellerfenster, und Lagertür offen. Egal in welcher Jahreszeit.....

Manannan
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Beitrag von Manannan » 04.11.2012, 19:20

Entweder direkt bei der Staatsanwaltschaft Anzeige einbringen wegen Drohung, Nötigung, Körperverletzung....., oder damit den bereits schon einmal eingeschalteten Anwalt beauftragen.

Da Sie ja nicht ausziehen wollen und auch die Hausverwaltung nicht tätig wird, können Sie eine Mietreduktion einfordern. Diesbezüglich sollten Sie sich an den Mieterschutz wenden.

Weissa41
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Komisch???

Beitrag von Weissa41 » 05.11.2012, 18:14

Vorerst einmal Danke für die Antworten.
Meine Lebenspartnerin bekam heute die Antwort, dass gegen die Wohnungsverwaltung nichts zu machen ist!!!
Wie geht denn so etwas. Dadurch, dass die Wohnungsverwaltung nicht reagiert(e) entstand eigentlich diese Schlimme Situation.

Ich kann nicht verstehen, wen man für die Verwaltung bezahlt, (fast) nichts geleistet wird, außer die Mietvorschreibung.

Wozu gibt es ein Rechte und Pflichten von Mieter/ Bewohner UND Verwaltung?
Ich werde mich über die Mietervereinigung beraten lassen. vielleicht kann diese etwas gegen einen so "großen Gegner" wie die ÖWges etwas machen.

@ black beer: wie ging es weiter? Gab es eine Lösung?

Black beer
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Beitrag von Black beer » 06.11.2012, 02:37

Lieber Weissa41.
Seit 3 Jahren haben ich und meine Freundin mit den Leuten zu tun.
Wir hatten auch keine Unterstützung vom Hausverwaltung.
Aber es war nur am Anfang.
Mittelerwelle hat der Hausbesitzer begriffen, dass sein Eigentum in Gefahr ist, weil im Haus durch diese Leute immer wieder irgendwas geschädigt wurde. z.B. zwei Brandschäden, Wände im Stiegenhaus beschädigt, Haustorschloss beschädigt u.s.w. heutzutage steht er auf unser Seite.
Aber der Besitzer will trotzdem die Leute nicht raus schmeissen, solange sie Miete ordentlich zahlen.
Wir bemühen uns sonst immer darum, dass wir kriminelle Energie dieser Leute nicht einzulassen. Am besten möglichst alles ignolieren, obwohl diese Leute immer wieder versuchen, Sie zu belästigen und zu provozieren. Immer Ruhe aufbewahren. Andere Hausbewohner haben z.B. immer Kopfhörer am Kopf und hört Musik, oder sie halten Handy am Ohr wie Prominente oft macht, wenn sie aus der Wohnung kommen.

Weissa41
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Beitrag von Weissa41 » 07.11.2012, 15:00

Danke Black beer für deine Tipps.

Das schlimme an der Sache ist ja, dass die Eltern nun ihre 3 Kinder losschicken um uns zu provozieren. Z.B. mit dem Ball auf den Rücken schießen, einen beim Reingehen in den Flur zu hindern, Beschimpfungen anhören usw.
Da muß man schon Nerven zeigen und sich abschütteln, tun wir auch.

Wir werden das Beste daraus machen und diese Leute einmal total ignorieren, das ist für manche das Schlimmste.

Danke nochmals.

Weissa41
Beiträge: 62
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Hmmm

Beitrag von Weissa41 » 13.11.2012, 16:20

Wer meine Schreiben gelesen hat weiß, dass ich einen Rechtsanwalt eingeschlatet habe. Dieser hat ein "Meditationsgespräch" mit der Frau der MItmieter durchgeführt.
Nun schreibt mir der Rechtsanwalt, dass keine einvernehmliche Lösung gefunden werden kann, die ein normales nachbarschaftliches Zusammenleben ermöglicht.
Nun schreibt mir der RA, dass er grundsätzlich für Wirtschaftsrecht ausgerichtet ist und mich weiterhin nicht vertritt.

Könnte mir bitte jemand einen Rechtsanwalt nennen, welcher für solche Fälle wie Nachbarkeitsstreit, nicht einhalten der Hausordnung, Unterlassung der Pflichten der Wohnungsgenossenschaft Erfahrung bzw. ausgebildet ist?

Sollte im Raum Bruck/Mur - Leoben sein. Danke.

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