Jugendgerichtshilfe / Lügen egal?

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bergfan
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Registriert: 15.11.2018, 15:11

Jugendgerichtshilfe / Lügen egal?

Beitrag von bergfan » 15.11.2018, 15:31

Liebes Forum,

Ich habe eine Frage zur Wahrheitspflicht bzw. Jugendgerichtshilfe.

Hypothethischer Fall: In einem Obsorgeverfahren hat eine der beiden Eltern (E1) die alleinige Obsorge beantragt.
E2 ist natürlich nicht damit einverstanden.

Es wird die Jugendgerichtshilfe herbeigezogen.

E2 hat E1 immer wieder während Kindübergabe gegefährlich gedroht. Spielt keine große Rolle, da E2 dann zugesagt das nicht mehr zu tun.

E1 (AntragsstellerIn) sagt die Wahrheit.
E2 lügt.

Daraufhin Empfehlung für gemeinsame Obsorge da Jugendgerichtshilfe ja nicht wissen kann wer lügt und wer nicht.

Dann kommt Entscheidung vom Gericht.

Allerdings hat E1 nun ein behördliches Dokument gefunden wo E2 ausgesagt hat bzgl. eines Vorfalles und vieles mehr. Dieses Dokument bestätigt nun, dass E2 die Jugendgerichtshilfe und auch das Gericht (allerdings nur in schriftlichen Stellungsnahmen) in vielen Punkten belogen hat.

Viel Text (sorry) - kurze Frage:

Gibt es eine Wahrheitspflicht? Oder ist das dem Gericht bzw. Jugendgericht einfach nur egal?

Ich stelle die Frage, weil ich persönlich überhaupt nicht den Eindruck habe, dass es um Wahrheit geht bzw. dass niemand Interesse hat die Wahrheit herauszufinden.

Danke

BF



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