Kind im Internat - Unterhaltsherabsetzung bzw. Sonderbedarf

Diskutieren Sie Fragen der Vermögensregelung, der Kindererziehung oder der Scheidungsfolgen.
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gruber1
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Kind im Internat - Unterhaltsherabsetzung bzw. Sonderbedarf

Beitrag von gruber1 » 18.06.2012, 12:54

Hallo!
Habe seit 2. Jahren ein Scheidungsverfahren - Klage und Widerklage.
Zahle schon seit 2 Jahren an meinen Sohn freiwillig
600 € Unterhalt / Monat ohne Vorschreibung vom Gericht.
Seit einem Jahr wurde mein Sohn von meiner Nochehefrau ins Internat gesteckt - zu den Wiener Sängerknaben. Die Schulkosten + Internat
( Schlafen, Betreuung und Essen ) Kosten sind 250 € / Monat. Somit bleiben meiner Frau welche eine Vollbeschäftigung hat und 2200 € Netto verdient vom Unterhalt 350 €/Monat übrig.
Sie möchte aber die 250 € Internatskosten auch als Sonderbedarf einklagen
(Grund: besonders Förderungswürdiges bzw. begabtes Kind).
Vom September 2012 bis Dezember 2012 ist mein Sohn auf Australien, Asien Tournee).
Dies bezahlt alles die Schule. Er hat mind. 80 Auftritte im Jahr.
Das Motto bei den Sängerknaben ist
( Ferien ist nicht gleich Probe bzw. Schulfrei ).
Ich verdiene 3000 Netto. Kann ich die Herabsetzung des Unterhalts beantragen bzw. hat meine Nochehefrau Anspruch auf Sonderbedarf. Sie macht nämlich von den von mir gezahlten 600 € Unterhalt und Ihrem Gehalt 2200 € reichlich Gewinn, da sie für unseren Sohn unter dem Titel Naturalunterhalt fast nichts abzudecken hat, da er zu 80 % in der Schule,Internat und von dort betreut wird.
Ausserdem will Sie die alleinige Obsorge und ich darf ihn fast nicht sehen bzw. sie vereitelt mir fast jeden richterlich festgelegten Besuchstermin
( Natürlich stimmt Sie diese Vereitelung immer mit dem Jugendamt - zum Wohle des Kindes ab ?).



Hank
Beiträge: 1189
Registriert: 26.08.2010, 15:39

Beitrag von Hank » 23.06.2012, 03:46

Hauptsache, bei der Ehe ist wenigstens etwas herausgekommen, was Hand und Fuss hat, oder? - Bei den Sängerknaben jedenfalls herrscht ganz sicher ein geregeltes, sogar kreatives soziales Umfeld ..

Strittige Scheidungen zeichnen sich allerdings ja gerade eben dadurch aus, dass sich die ex-Eheleute eben nicht einigen können bzw. wollen, da müssen die Richter mit umständlichen Prozentsätzen und Pauschalen hantieren:

Ehegatten- und Kinderunterhalt, Obsorge, Besuchsrecht, Aufteilung des ehelichen Vermögens, das sind alles meistens langwierige, mühsame und auch kostspielige Verfahren.

Für das Elternpaar in der Scheidungs- und Trennungsphase ist es sowieso schwierig, den Schmerz ihrer Kinder zu erkennen, weil sie in ihrem eigenen Schmerz, Aggressionen und Enttäuschung gefangen sind.

Nebenbei erwähnt gibt es z.B. einen informativ[/size]en Folder vom Familienmnisterium "Trennen? Aber richtig!", der eine Übersicht über die Beratungs- und Unterstützungsangebote zu Familien- und Scheidungsberatung, Mediation sowie Eltern- und Kinderbegleitung, Besuchsbegleitung, Kinderbeistand bietet.

nominus
Beiträge: 4
Registriert: 27.01.2013, 22:31

Kind im Internat - Unterhaltsherabsetzung bzw. Sonderbedarf

Beitrag von nominus » 28.01.2013, 13:29

Der Mehraufwand für das Internat ist von beiden Elternteilen zu begleichen.
Zur Aufnahme ins Internat war ihre Zustimmung als erziehungsberechtigter Vater erforderlich.

In Österreich und Deutschland ist es leider trotzt mehrerer stattgegebenen Klagen seitens des Europäischen Gerichtshofes, noch immer üblich, dass den Vätern von den Müttern der Kontakt zu den Kindern verwehrt wird. Mir sagte die zuständige Beamtin vom Jugendamt in Nürnberg wörtlich: "Wenn eine Mutter das nicht will, dass der Vater Kontakt zu den Kindern bekommt, dann hat der Vater in Deutschland, trotz anders lautender Gesetze, dazu keine Chance!" (In Österreich ist es genau gleich).

Ich bin schuldlos geschiedener, Obsorge berechtigter Vater eines Sohnes und einer Tochter, welche seit 2005 in Deutschland leben. Inzwischen war ich insgesamt 17 Mal beim Gericht, Jugendamt und vergebens bei der Wohnadresse in Deutschland. In dieser Zeit hatte ich nur ein Mal für 60 Minuten ungestörten Kontakt mit dem Sohn.

So sieht die traurige Praxis aus. Eine Krankheit einer dummen Gesellschaft! Gesetze existieren nur am Papier. Und in Österreich spricht man fälschlich nur von Einzelfällen. Kinder werden von den Müttern als Faustpfand und emotional missbraucht und der Staat sieht tatenlos zu.

Infos bieten der Verein vaterverbot.at und die Bücher "Der dressierte Mann", "Das polygame Geschlecht" und "Das Ende der Dressur". Darin dreht die Autorin Esther V. den Emanzipationsspieß um und entlarvt ihre Geschlechtsgenossinnen als hartgesottene Ausbeuterinnen des Mannes...

Manannan
Beiträge: 1447
Registriert: 28.09.2012, 11:08

Beitrag von Manannan » 29.01.2013, 15:04

@nominus

Von einem Staat, der eine Zwangsfrauenquote forciert, wird man auch in Zukunft keine Besserung der Situation erwarten können. Man will das eine Geschlecht entdiskriminieren in dem man das andere diskriminiert.

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