Scheidung: Fragen zu Finanziellem

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Worf
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Scheidung: Fragen zu Finanziellem

Beitrag von Worf » 10.06.2020, 19:51

auf dem grund meiner frau stand ein 30 jahre alter rohbau, den wir mit einem darlehen von ein wenig über 300 000 euro hergerichtet haben. mein vater hat als tischler massiv beim innenausbau geholfen (weit über 400 arbeitsstunden), ich war ständig auf der baustelle und habe mich um alles gekümmert. ich habe auch alle kreditraten bezahlt, ebenso alle betriebskosten und die kiga-gelder. einkäufe haben wir uns meist geteilt, ebenso das kaufen von gewand für die kinder. die kinderbeihilfe hat immer meine frau bezogen. Vor einem halben Jahr hat mir meine Frau eröffnet, dass sie sich nun zu frauen hingezogen fühlt und die scheidung will. da ich meine ganze Pensionsvorsorge von ca. 250000 Euro in das haus investiert habe und durch die hohen monatlichen ausgaben keine ersparnisse ansammeln konnte, stehe ich nun ziemlich ohne geld da und muss ausziehen. meine frau und ihr rechtsberater meinen nun, dass sie mir nur die gelder der pensionsvorsorge und einen minimalen zugewinnausgleich, den sie aus der ursprünglichen kreditsumme minus des derzeitigen standes, geteilt durch 2 berechnen. stehen mir auch die bisher nur von mir einbezahlten kreditraten in vollem umfang zu? und wie kann ich die arbeitsstunden meines vaters verrechnen? steht mir, wie hier https://www.scheidungsinfo.at/scheidung-haus/ und auf vielen anderen seiten geschrieben ("Der Ehegatte, der bereits vor Beginn der Ehe Eigentümer des Hauses war behält dieses auch nach der Scheidung, muss den anderen jedoch eine Entschädigungszahlung leisten."), eine entschädigungszahlung zu? und wenn ja, in welcher höhe kann man da damit rechnen?
und muss beim zugewinn nicht von einem durch die umbauarbeiten entstandenen viel höheren wert des hauses als, wie es meine frau rechnet, kosten des rohbaus plus kreditsumme ausgehen? ich weiß sonst nämlich echt nicht, wie ich mir ein neues leben aufbauen soll, während meine frau in einem großen haus, dass vor allem meine familie und ich hergerichtet haben, bleiben kann, das einen derzeit geschätzten wert inkl. grund von 1,5 millionen hat. vor allem muss ich den kindern ja auch ein leben bieten können.

aus dem darlehen bin ich übrigens ab juli draussen, da ihr vater eine neue bleibe sucht und ich ihm gestattet habe, im gegenzug zum rausschreiben aus dem darlehen, bei dem sie bei einer summe über 220 000 euro so oder so wieder eine 2. person gebraucht hätte, weshalb nun ihr bruder einsteigt, ab sofort bei uns zu wohnen.

danke für das lesen dieses langen textes und ich bedanke mich vorab für die antworten.
Zuletzt geändert von Worf am 11.06.2020, 17:08, insgesamt 3-mal geändert.



alles2
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Re: Scheidung: was steht mir zu?

Beitrag von alles2 » 10.06.2020, 21:52

Das hatten wir unlängst schon mit fast demselben Titel:

https://forum.jusline.at/viewtopic.php?f=3&t=15467

Wäre toll gewesen, wenn Du Dich gegebenenfalls an dem Thema eingeklinkt hättest.

Dort hatte ich mich allgemein zu dem Thema geäußert, sodass sich jeder einen groben Überblick verschaffen kann, was in wie fern auf sich selbst zutrifft. Daher bitte den dortigen letzten Beitrag beherzigen.

Sollten dennoch weitere Fragen offen sein und sich sonst niemand mehr melden, kannst Du diese hier noch konkret deponieren. Würde es mir dann noch zu Gemüte führen.
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Worf
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Re: Scheidung: was steht mir zu?

Beitrag von Worf » 10.06.2020, 22:34

Danke für die Antwort, aber der verlinkte Beitrag geht in eine andere Richtung. Lg

alles2
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Re: Scheidung: Fragen zu Finanziellem

Beitrag von alles2 » 12.06.2020, 19:22

Weil Du das Thema Kinder ursprünglich drin hattest, sei ergänzend auf die Elternberatung vor der (einvernehmlichen) Scheidung nach § 95 Abs. 1a Außerstreitgesetz (AußStrG) hingewiesen.
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