Scheidung wegen Gewalt in Familie durch „Halbschwester“

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gerald1976
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Scheidung wegen Gewalt in Familie durch „Halbschwester“

Beitrag von gerald1976 » 24.03.2020, 20:14

UNGLAUBLCH was ich gerade durchmache wegen Sorge um meine 2-jährige Tochter und niemand hilft!

Situation:
Ich, Österreicher habe 09.2016 eine Russin in Österreich geheiratet.
Da Sie trotz Heirat keine Aufenthaltsgenehmigung in A erhalten hatte, sind wir nach Bulgarien ausgewandert und haben dort unseren Hauptwohnsitz.
01.2018 ist unsere gemeinsame Tochter Amelia in Bulgarien geboren, hat aber NUR die österreichische Staatsbuergerschaft.
Meine russische Frau hatte aus voriger Ehe Ihre heute 9-jährige Tochter mitgebracht.
Seit 3 Jahren „kämpfen“ wir erfolglos mit den Aggressionsschueben ihrer Tochter.
Hat mich mehrmals grundlos geschlagen, keinerlei Respekt vor Erwachsenen!
Beispiel: Familienabend, spielen Karten, verliert – Grund zum ausrasten und Ihre Fingernägel in meinen Hals zu rammen, dass ich blutige Kratzer hatte. ... viele ähnliche Situationen!
Fast jeden Tag schreit die Tochter mit der Mutter.
Hat Katzen getreten, mehrmals brutal unsere Hundewelpen mit dem Stock geschlagen u.s.w.
Immer wieder ein Gespräch mit der Mutter: „Mama ich weiss, dass ich böse war, ich kann das nicht kontrollieren“.
Die Mutter hat sich immer gegen eine professionelle Hilfe gesträubt, bis ich eines Tages ein Ultimatum gestellt habe: „Ich möchte eine harmonische Familie und nicht jeden Tag Angst um unsere kleine Tochter haben, nicht jeden Tag auf unsere Tiere aufpassen, wenn Ihre Tochter in den Garten geht. Nicht jeden Tag diese Schreierei hören…u.s.w.“
Wir hatten vereinbart, sollte ein weitere Vorfall passieren, dass die Tochter entweder in eine Therapie muss, zurueck nach Russland zur Grossmutter oder dem Vater, oder die Mutter entscheiden soll ob sie auch mitgeht. Ich möchte jedenfalls meine Tochter beschuetzen und eine solche Familie nicht weiterfuehren.
… hat nicht lange gedauert, als meine Frau nur kurz um Gemuese in den Garten gegangen ist und tatsächlich Ihre Tochter mit unserem Kleinkind alleine gelassen hat!
Ich schaue ums Eck und wollte sichergehen, dass nichts passiert.
So schnell konnte ich nicht in den Raum rennen, als sie 2mal unser Kleinkind – grundlos – voller Hass und Wut im Gesicht, Ihr Knie brutal in die Rippen unseres Kleinkindes rammte!!!!!
Das war fuer mich die letzte Aktion und wollte mich trennen.
Meine Frau hat entschieden, dass sie mit Ihrer Tochter auszieht und ich mit unserer Tochter leben werde. Wenn Ihre grössere Tochter in der Schule war, konnte sie unsere Tochter nehmen und haben uns ueber mehrere Monate 50/50 um unser Kleinkind gekuemmert.
Immer war fuer mich klar, dass Amelia bei mir leben wird, es war auch so vereinbart.
Eine einvernehmliche Scheidung hat meine Frau von einem Monat auf das andere verschoben, bis ich von gemeinsamen Freunden gehört habe, dass sich meine Frau informierte, wie sie mit unserer Tochter nach Russland ausreisen könnte, ohne meiner Zustimmung!
Sie ist dann mit dem Vorwand an mich herangetreten, ich solle einer russischen Staatsbuergschaft fuer unser Kind zustimmen, da sie dann finanzielle Unterstuetzung vom russischen Staat bekommen wuerde. Ab dem Zeitpunkt wusste ich, dass sie tatsächlich geplant hatte mir mein Kind wegzunehmen!
Ich habe mir nichts anmerken lassen und mehrere Anwälte in Bulgarien konsultiert, die mir geraten haben in Österreich die Scheidung einzureichen. Da ich davon ausgehen kann, dass das ö. Gericht das Kind (mit ö- Staatsbuergerschaft) mir zusprechen wird als einer Russin, die das Kind dann nach Russland mitnehmen wuerde.
Ich habe die Scheidung in A eingereicht, wieder zurueck nach Bulgarien und dies meiner Frau mitgeteilt, dass sie demnächst ein Schreiben vom Gericht bzgl. der Scheidung erhalten wird.
Ab dem Zeitpunkt – seit mittlerweile 6 Wochen – habe ich mein Kind nicht gesehen (ausser 1x unter Aufsicht fuer 2 Stunden!!!)
Sie gibt mir mein Kind nicht, Polizei kann nichts machen. Alle sagen, erst wenn ein Gerichtsbeschluss vorliegt!
Das heisst, mein Kind ist aktuell STÄNDIG neben Ihrer gewalttätigen Schwester und meine Frau versucht nun alles die Obsorge fuer unser Kind zu bekommen.
Ich habe um Unterstuetzung beim Jugendamt Österreich gebeten und beim Gericht nachgefragt - niemand kann mir länderuebergreifend helfen, auch wenn es sich um einen österreichischen Staatsbuerger (mein Kind) handelt.
Es gibt in Bulgarien eine Art Jugendamt = „Social Service“ aber total unkompetent!!!
Ich habe die Situation geschildert, unendlich viele Gewaltaktionen erzählt – die Antwort:
„Haben sie nie mit ihren Bruder gerauft. Ein 2-jähriges Kind kann nur der Mutter zugesprochen werden“
…. Das ist krank was hier abgeht.
Andere 2 Stellen „Department of Defence of children“ und einer weitere Stelle habe ich informiert. Die geben das auch nur diesem „Social Service“ weiter!!!!
Ich habe vor ca. 2,5 Wochen einen Antrag bei Gericht gestellt, dass ich mit meiner Tochter nach Österreich fahren möchte bis das Gerichtsurteil der Scheidung vorliegt. Wird nicht bearbeitet, da die Gericht wegen Corona geschlossen hat.
Gestern erhielt ich trotzdem ein Schreiben vom Gericht: Antrag Scheidung meiner Frau, alleinige Obsorge fuer unser Kind und ich soll die Lohnzettel der letzten 12 Monate schicken zwecks Berechnung der Alimente. Frist Beantwortung: 1 Woche!! ….. zum Ubersetzen ins Deutsche das benötigt schon mindestens 2 Tage!!
Ich weiss nicht wohin ich mich noch wenden kann, um mein Kind dort wegzuholen und in Sicherheit zu wissen!
Dieser Social Service war nur 1x bei meiner Frau, mit Vorankuendigung und hat nur die Wohnung besichtigt…. Erledigt.
Hat irgendjemand eine Idee was ich noch unternehmen kann? Wo ich Hilfe bekommen könnte?
Bin fuer jede Idee, jeden Hinweis dankbar!!!!



alles2
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Registriert: 09.08.2015, 11:35

Re: Scheidung wegen Gewalt in Familie durch „Halbschwester“

Beitrag von alles2 » 25.03.2020, 01:55

Soweit ich es einschätzen kann, dürfte die Frist vorerst bis zum 8. Mai laufen, weil die Gerichte derweil im Notbetrieb laufen und gesetzliche Fristen vorerst bis 30. April gehemmt sind:

https://www.rechtsanwaelte.at/aktuelles/aktuelles/news/2-covid-19-gesetzespaket/

Ich vermute aber, dass Du vom Gericht keinen Bescheid erhalten hast, sondern eine Art richterliches Ersuchen ohne Rechtsmittelbelehrung. Hmm, gute Frage, dann könntest dort mal anrufen oder sowas und um Verlängerung der Frist bitten, falls es Dir helfen würde.

Ansonsten würde ich sagen, dass Du Dich sehr gut zu helfen gewusst hast und eigentlich schon alles probiert hast, was geht. Das Leben ist leider nicht immer gerecht. Mein aufrichtiges Beileid und Mitgefühl hast Du, denn sowas wünscht man niemanden!
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