Vermögen beiseite geschafft

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phill5
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Vermögen beiseite geschafft

Beitrag von phill5 » 12.12.2020, 18:55

Angenommen Frau F vermutet, dass der Mann M das Sparkonto aufgelöst hat und vor der Zustellung des Scheidungsantrags das Guthaben aus diesen Sparvertrag beiseite geschafft hat.
Angenommen F hat während der gemeinsamen Zeit keine Auskunft gehabt über dieses Sparkonto und hat keine Beweise, wieviel Geld dort gespart wurde.
Angenommen F hat auch zum Trennungszeitpunkt keine Auskunft dazu bekommen/verlangt.

Wie könnte F diese Behauptung, dass M ein Sparkonto gehabt hat nun beweisen? (nach Zustellung des Scheidungsantrags)?



alles2
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Re: Vermögen beiseite geschafft

Beitrag von alles2 » 13.12.2020, 00:35

Es ist nicht zu entnehmen, was es mit dem Konto auf sich hat oder ob es sich um ein gemeinsames Konto handelt. Und weil einige dem Irrtum unterliegen dürften, es würde alles aufgeteilt werden, hier ein Ausschnitt aus einem anderen Beitrag:
alles2 hat geschrieben:
24.05.2020, 14:51
Bei der Vermögensaufteilung gilt das Prinzip der Gütertrennung und nur das gemeinsame Vermögen während der ehelichen Beziehung (oder sogar bis zum Verfahren über die Vermögensaufteilung) wird gerecht aufgeteilt. Bedeutet: alles was gemeinsam benutzt und ehelich erspart wurde. [...] Auf alles, was in die Ehe mitgebracht oder während der Ehe nur für sich gekauft wurde, hat man hingegen keinen gesetzlichen Anspruch. Das gilt auch für etwaige Verlassenschaften, die an den Gatten übergehen könnten. Sachen, die mit seinem Beruf oder einem Unternehmen zusammenhängen, ebenso. Die "eigenen" Schulden eines Ehepartners betreffen den anderen auch nicht (außer die Solidarschuld/-haftung).
Daher sollte bei einem Ehevertrag vorsorglich stets eine Vermögensaufstellung vorgenommen werden, wem was gehört. Das wäre nicht nur im Fall einer Scheidung wesentlich, sondern bei Erbangelegenheiten und Exekutionen bzw. Insolvenzen.
Sollte es während der Vermögensaufteilung bei Gericht Bedenken über die Vollständigkeit geben, kann man es dort noch immer erwähnen. Ob es relevant ist, würde sich dann eh weisen.
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phill5
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Re: Vermögen beiseite geschafft

Beitrag von phill5 » 17.12.2020, 01:36

Das Sparkonto gehört dem M allein. Es ist kein gemeinsames Konto gewesen.

alles2
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Re: Vermögen beiseite geschafft

Beitrag von alles2 » 17.12.2020, 02:50

Dann dürfte die Sachlage klar sein und es sollte nicht dafürstehen, sich weiter den Kopf darüber zu zerbrechen.
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SK
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Re: Vermögen beiseite geschafft

Beitrag von SK » 17.12.2020, 09:27

Es ist völlig irrelevant "wem das Sparbuch (oder die Immobilie/Auto etc) gehört".

Befinden sich am Sparbuch Einlagen die während der Ehe angespart worden, so besteht ein Aufteilungsanspruch. Sie können im Aufteilungsverfahren einen Antrag auf Erteilung der Auskunft stellen. Das Gericht wird dann, sofern begründet, eine Anfrage an die Bank stellen.

bergfan
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Re: Vermögen beiseite geschafft

Beitrag von bergfan » 17.12.2020, 11:36

@alles2

ich würde nicht auf fragen antworten, wo sie schlicht keine ahnung haben und dann eine fehlauskunft geben.

ich hoffe der theradersteller hat noch die antwort von SK gelesen.

alles2
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Re: Vermögen beiseite geschafft

Beitrag von alles2 » 17.12.2020, 13:55

Oh man, Du bist echt so Punkt Punkt Punkt ... das lasse ich lieber, da ich mich nicht auf Dein Niveau einlasse und nicht weiß, ob Du wirklich so "erbärmlich" bist. Bitte wiederhole den Deutsch-Unterricht. Ich habe doch nichts anderes wie "SK" geschrieben:
Bei der Vermögensaufteilung gilt das Prinzip der Gütertrennung und nur das gemeinsame Vermögen während der ehelichen Beziehung (oder sogar bis zum Verfahren über die Vermögensaufteilung) wird gerecht aufgeteilt. Bedeutet: alles was gemeinsam benutzt und ehelich erspart wurde.
"SK" geht auf den Punkt ein, wie es darum bestellt ist, wenn etwas nur über eine Person läuft. Diesen Punkt habe ich aber nie erwähnt oder gar angesprochen. Noch einmal, Du "alles2-Angreifer", es kommt nicht darauf an, was auf jemanden eingetragen ist, sondern ob die Sache zur Ehe gehört. Und hättest Du auf den nach oben gerichteten Pfeil im Zitat meines ersten Beitrags geklickt, wären Dir folgende Worte von mir aufgefallen:
Für Dich sollte es unter normalen Umständen daher bedeuten, dass es keinen Unterschied macht, wer im Grundbuch steht und unter welchen Namen das Sparbuch läuft.
Den Teil habe ich hier aber durch ein [...] ersetzt, da damit der damalige Fragesteller direkt angesprochen wurde und es an dieser Stelle für Verwirrung sorgen könnte. Aber mir öfffentlich "keine Ahnung" und "Fehlauskunft" unterstellen. Wie heißt es so schön im Niveau-konformen Fachjargon: "Na warte, Du kommst schon noch in meine Gasse!", wenn Du Dein Verhalten gegen mich nicht abstellst.

Wir wissen alle nicht, wie es genau um die Ex-Partner bestellt ist. Nach einer einvernehmlichen Scheidung sieht es aber nicht aus. Ich kenne es zur Genüge, dass gerade die (bedürftigere) Frau finanziell bei der streitigen Scheidung alles herausholen möchte, was nur geht. Selbst hier kam es öfters vor, woher auch mein erster Zitat rührt. Ex-Partnerinnen stellen dann nur zu gerne nach dem Motto "Nichts wissen, aber alles glauben" wilde Mutmaßungen auf (nach den Ausführungen des Themenstarters klingt es auch hier danach), die schlussendlich oft genug zu nichts führen. Daher mein Ratschlag, der Sache nicht weiter nachzugehen. Möchte man nicht locker lassen, habe ich ohnehin erwähnt, dass man es dem Gericht vorbringen kann!

Mein Tipp an Dich:
Dusche Dich kalt ab und denke an eine Entschuldigung nach!

Mein Hinweis an die anderen:
Ich hoffe, der Theradersteller hat den unbrauchbaren schriftlichen Erguss von "bergfan" nicht gelesen.
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SK
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Re: Vermögen beiseite geschafft

Beitrag von SK » 17.12.2020, 14:58

Alles2: Du hast der Threaderstellerin suggeriert, dass das Sparvermögen nicht in die Aufteilung fällt, wenn es nur auf den Namen des Partners läuft. Das ist schlicht eine Falschinformation. Wenn hier keine anwaltliche Beratung ist, kann es sein, dass die Frau um einen Teil der ihr zustehenden Ansprüche umfällt.

Daher kann ich dem Post von bergfan eigentlich nur zustimmen.

alles2
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Re: Vermögen beiseite geschafft

Beitrag von alles2 » 17.12.2020, 15:44

Ui, das riecht jetzt allmählich doch nach "Alle gegen einen". Kann ich noch wahrhaftig an Dich erinnern. Du bist ja derjenige, der in Bezug auf meine Person nur zu gerne uncharmant kritisiert, wenn es vielleicht mal was zum aussetzen gibt, und stattdessen alles vermissen lässt, was nach Lob klingen könnte. Nur damit auch andere wissen, wie es um unser Verhältnis bestellt ist und woher die Parteilichkeit kommen könnte.

Weil ich nach den Empfindungen einiger Herrschaften suggeriert haben soll, "dass das Sparvermögen nicht in die Aufteilung fällt, wenn es nur auf den Namen des Partners läuft", obwohl ich geschrieben habe, dass nur das gemeinsame Vermögen während der ehelichen Beziehung gerecht aufgeteilt wird, habe ich "keine Ahnung" und verbreite quasi Falschauskünfte. Einmal mehr lachhaft, weil mir niemand den Beleg dafür geben kann, was Ihr mir da unterstellt! Solche Personen greifen dann gerne zu Begriffen wie "suggerieren". Dass man dann noch ausfallend wird und böse Unterstellungen fördert, spricht nicht gerade für diese bemitleidenswerten Kreaturen. Traurige Welt!

Ich sehe im Gegensatz zu "bergfan" auch keine Widersprüche zu dem, was Du als erstes ausgeführt hast. Einige sehen nur das, was sie sehen wollen. Es ist schon peinlich, wenn man jemanden Unwissenheit vorwirft, obwohl ein "Studierter, der auch noch mächtig stolz darauf sein dürfte," dessen Ausführungen nichts entgegnen oder gar hinzufügen kann. Hauptsache so ein vermeintlich reputables Wesen lässt sich für derartige Beiträge erblöden.

Spätestens am 24.05.2020 habe ich nachweislich vorgebracht, dass ich sehr wohl weiß, "dass das Sparvermögen nicht in die Aufteilung fällt, wenn es nur auf den Namen des Partners läuft". Diese böse Unterstellungen von "bergfan" ist damit in keinster Weise belegt. Du bist mir ja ein toller Anwalt. Da bleibt mir nur zu hoffen, dass Du dieses Forum nicht vielleicht dazu missbrauchst, um Klienten zu generieren, nachdem Dir zuvor Mandanten abgesprungen sein könnten. Sehe mir bitte diese Stichelei nach, aber nur "Dein Niveau".

Eine Falschinformation kann es nur sein, wenn es wirklich so gesagt wurde. Nur weil man glaubt, dass jemand was gesagt haben soll, ist es noch lange keine Falschinformation. Ich hingegen habe die Möglichkeit genutzt, die Sachlage aufzuklären. Selbst was der Fragesteller bisher ausgeführt hat und was der Thread-Titel "suggeriert", beruht nur auf "wischi-waschi"-Vermutungen, weil es könnte sein, dass bla bla bla! Und oft genug steckt nichts hinter der "Luftblase", weshalb ich einen entsprechenden Ratschlag rausgehauen habe. Es obliegt aber jedem selbst, wie er tatsächlich vorgeht und mit den Informationen umgeht. Dass ich auch erwähnt habe, dem Gericht von dem Konto berichten zu können, wird natürlich nur allzu ausgeblendet.

Mir ist schon klar, woher dieses Missverständnis von "SK" einmal mehr herrührt. Denn anstatt den Thread im Kontext zu sehen, wurde nur der letzte Beitrag herangezogen und alles andere ausgeblendet. Leider kommt das bei ihm nicht das erste mal vor. Das ist so, als würde ein Anwalt nur den letzten Aktenstück heranziehen und alles andere davor ignorieren. Dabei hatte ich in meinem ersten Beitrag erwähnt:
Es ist nicht zu entnehmen, was es mit dem Konto auf sich hat oder ob es sich um ein gemeinsames Konto handelt.
Darauf ist der Fragesteller später eingegangen. Daher habe ich erst danach statt vorher die erste Einschätzung gegeben. So oder so hat seine Anmerkung in Bezug auf meinen vorherigen Ausführungen keine neuen Erkenntnisse gebracht, weil es vorher schon anzunehmen war. Alles nach meinem ersten Beitrag erübrigt sich daher eigentlich, weil im Kern bereits alles gesagt wurde.

Soso, Du stimmt also prinzipiell zu, ich würde auf Fragen antworten, wo ich schlicht keine Ahnung hätte und dann eine Fehlauskunft gebe. Ein unrühmliches Blatt für Dich, zumal noch immer die Beweise fehlen, während ich den Gegenbeweis geliefert habe.
Du könntest vielleicht mal an Deiner Vertrauenswürdigkeit oder Seriosität hier arbeiten. Ich werde von privaten Nachrichten überhäuft, wofür ich eigentlich keine Nerven mehr habe. Wenn ich dann an gewisse "Experten" wie Dich verweise, wollen sie meistens nicht. Die Gründe sind mir zwar nicht alle bekannt, aber vielleicht sollte ich dahingehend mal verstärkt nachhaken. Einen davon habe ich hier zeitweise anklingen lassen und auf diversen Postings platziert. Nur möchte ich mich nicht ständig wiederholen müssen. Daher, wer suchet, der findet. Ein kleiner Tipp: Man könnte Zusammenhalt höher halten, anstatt gegeneinander zu agieren. Es ist ja geradezu befremdlich, wie befremdlich die überschäumende Schadenfreude eines "bergfan" ist, allein schon wenn er eine Falschinformation meinerseits wittert. Alter Falter, was geht den hier ab! Wie primitiv ist dann das, wenn ein gewisser "SK" auf denselben Zug aufspringt. Stattdessen hat er nicht mal den Versuch gestartet, das Missverständnis anzuerkennen. Wenn "SK" diesmal ausnahmsweise nicht persönlich angriffig war, so hat er es sich nicht nehmen lassen, nach dem Motto "Gib ihm" beim Angriff anderer gegen mich nachzutreten. Seltsam auch, dass man sich nicht öffentlich freut wie ein kleines Kind, wenn sich sogar zwei Anwälte widersprechen.
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