Vaterschaftstest verweigern ?

In diesem Forum können Sie allgemeine Rechtsfragen aufwerfen und diskutieren.
Antworten
derbetrogene0815
Beiträge: 16
Registriert: 19.03.2018, 18:21

Vaterschaftstest verweigern ?

Beitrag von derbetrogene0815 » 05.05.2018, 11:00

Guten Tag,

Vor über 8 Jahren hatte ich mal was mit einer Frau die mich regelrecht gestalkt hat. Ein Jahr danach gratuliert mir ein ehemaliger Arbeitskollege zur Vaterschaft. Er musste nämlich zum Test und war es nicht.

Ich hab mich mit der Frau in Kontakt gesetzt da ich mir zu 99 % sicher bin, dass ich nicht der Vater sein kann !! Sie meinte, ich bin es nicht aber anscheinend war sie anderen glauben und Absichten!

Zeitlich passt es mal überhaupt nicht, außerdem hab ich schon 2 Kinder ... ich weis also was ich vererbe und ich sehe es bei diesem Kind eindeutig. wenn ich der Vater wäre, dann müssten sich meine Gene hier durchsetzten !!

Es gibt also keinen einzigen Anlass außer das ich für die Frau was besonderes war und sie sich wahrscheinlich deshalb einbildet, dass ich der Vater bin !!

Sie hat selbst gesagt, sie hat nie richtig drüber nachgedacht und die hat damals erst im 5 Monat mitbekommen , dass sie schwanger ist !!!


Aber anscheinend juckt es das Jugendamt nicht und die drohen mir mit Klage falls ich den Test nicht mache !!!

Wenn die mir einen anderen Grund nennen können, also wie mal das ich paar mal drüber gerutscht bin ... sehe ich es auch nicht ein einen Test zu machen !!

Zeitlich kommt es auch nie und nimmer hin , hab noch paar Aufzeichnungen und ich habe alle Möglichkeiten gerechnet !

Also kann ich mich als Prinzip den Test einziehen , habe genügend Fakten das ich niemals der Vater sein kann !

Kann doch nicht sein, dass ich mich dem beugen muss wenn es nicht mal einen richtigen Ansatz dafür gibt!

Das Kind ist am 6 Oktober auf die Welt gekommen, weil eine Ironie das diese Woche KW 40 ist !! bedeutet das wenn ich der Vater sein müsste, müsste ich Ende Dezember/Jänner drüber gerutscht sein , bin es aber erst Mitte Februar frühestens.

Außerdem hab ich mir das Kind angesehen und dieses Kind weist nicut meine Störung auf und hat auch sonst nichts von mir !!

Bei meinem 2ten Kind hab ich freiwillig auf einen Test verzichtet da ich eindeutig erkennen konnte, dass es von mir ist !


Das ganze geht aber nicht von der Mutter des Kindes aus sondern vom Jugendamt. Sie hat ein 2tes Kind vor kurzem bekommen und da ist das selbe, dass es keinen Vater gibt bzw. greifbar wäre und nun wurde ihr eine Betreuerin zugeteilt. Ich kann Argumente bringen was ich will, mir kommt vor ich komm da nicht raus aus der Sache egal wie unlogisch deren Angaben sind.

Mittlerweile hat die Kindesmutter Angst den Test selbst zu bezahlen müssen wenn er negativ sein sollte (wovon ich zu 99 % ausgehe) ... nachdem ich gefragt habe, wer mir die anreisekosten etc vergütet, war Schluss mit lustig und der Ton wurde ganz anders.

Nächsten morgen selbe Betreuerin mit total überfreundlicher verdächtiger Stimmung wollte wissen wo ich hinziehen werde und irgendwie kam es so rüber, als ob die auch irgendwelche Rechte bei meinem Wohnsitz vor Ort hätten ??!!

Die Grenze zwischen Hoffnung und Wahnsinn sollte man kennen und selbst wenn es der größte Schwachsinn ist, so kommt es mir vor , dass ich mich dem beugen muss ??!

Aber mal angenommen, es wäre doch mein Kind ... ist das nicht strafbar wenn sich der Mann bei der Mutter gleich nach der Geburt meldet und sagt, er möchte das geklärt haben .. Sie sagt ich bin es nicht zu mir, aber geht jahrelang davon aus das ich es bin!

Hätte sie mir das Kind nicht sogesehen vorenthalten und dadurch auch erst den finanziellen Schaden verursacht ??!

Ich habe eine Persönlichkeitsstörung welche sich über Generationen in meiner ganzen Familie weitervererbt hat. Die störrung ist keine Kleinigkeit und müsste sich laut Gene durchsetzen !! Das Kind weist aber solche Störungen nicht auf, sondern nur die von der Mutter & der Schaden von der Mutter kann bei weitem nicht so groß sein, wie meiner !! Folglich müsste sich mein Schaden weiter vererben, hat es aber nicht !



derbetrogene0815
Beiträge: 16
Registriert: 19.03.2018, 18:21

Re: Vaterschaftstest verweigern ?

Beitrag von derbetrogene0815 » 06.05.2018, 17:42

Habs gefunden , Lauf gesetzt muss jeder zum Test den die Frau als möglichen Vater sieht in der Zeit von 180 - 300 Tage vor Geburt des Kindes !

180 Tage = 6 Monate , um gottes Willen xD

Aber auch wenn es nur 1 - 10 % sind wo ich der Vater sein könnte, so will ich sicherlich keinen Test machen !!

Naja, mal schauen was das Gericht dann dazu sagt !

FHoll
Beiträge: 148
Registriert: 05.03.2018, 12:21

Re: Vaterschaftstest verweigern ?

Beitrag von FHoll » 07.05.2018, 10:53

Sie haben es ja schon gefunden, dass Sie laut Gesetz verpflichtet sind. Was bringt es Ihnen dann, sich zu weigern? Normalerweise wäre es doch in Ihrem Interesse, wenn es auch offiziell geklärt wäre und auch in Zukunft nie wieder eine entsprechende Behauptung aufgestellt werden könnte. Ich weiß jetzt nicht, welche Möglichkeiten das Jugendamt hat, aber letzten Endes werden Sie sich nicht langfristig entziehen können, womöglich müssen Sie die Kosten für Ihre unrechtmäßigen Handlungen übernehmen.
Oder wäre es Ihnen lieber, das Jugendamt sagt ganz pragmatisch, dass Sie der Vater sind, sonst würden Sie sich nicht weigern, und gleich den Erlagschein zusenden? :mrgreen:

Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 7 Gäste