Dringende Anfrage - Erbschaft - Testament

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a684dd572b1887661782981659331eed_186
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Dringende Anfrage - Erbschaft - Testament

Beitrag von a684dd572b1887661782981659331eed_186 » 15.07.2020, 14:43

Hallo,

Ich habe eine dringende Frage:

Mein Vater ist gestorben und er teilte mir nach dem Tod meiner Mutter 2014 mit, dass ich
einmal das Haus samt Grund bekommen soll.
Ich hätte damals anteilsmäßig ins Grundbuch eintragen können, habe aber vorzeitig
darauf verzichtet, weil mir eben mein Vater das Haus nach seinem Tod in einem Mündlichen
Erbvertrag zugesprochen Ich hätte laut Gericht mich anteilsmäßig ins Grundbuch des Hauses eintragen können
Nun machte mein Vater wenige Monate ein Testament, in dem steht,
dass das Haus nach seinem Tod verkauft werden muss und das Geld zwischen meiner Schwester
und mir aufgeteilt werden soll. Falls das Haus nicht verkauft wird, soll derjenige,
der den Verkauf ablehnt nichts erben. Nun hätte mein Vater kein Testament mit diesem Inhalt machen dürfen,
da ja ich ohne den Mündlichen Erbvertrag nun im Grundbuch stehen müsste...
Der Notar, dem ich das 2014 mitgeteilt habe hätte mich zudem darüber informieren müssen.
Nun hat mein Vater kurz vor seinem Tod das Testament geändert und meine Schwester völlig überraschend
zur Alleinerbin gemacht. Im Testament steht zudem, dass das Haus geschätzt werden soll und ich vom
Verkehrswert die Hälfte erhalten soll. Nun schreibt mir der Notar, dass der Pflichtteil nur ein Viertel beträgt...
Nun ist doch das Testament dann ungültig oder ?
Wie sollte ich nun am besten vorgehen ? Meine Schwester ist aber gütig zu mir und meint, ich würde die Hälfte erhalten und dies soll in der Pflichtteilvereinbarung so so stehen.
Nun frage ich mich, was ich am besten machen sollte.....
Das alles so lassen wie es ist und mit meiner Schwester das über die Pflichtteilvereinbarung zu regeln oder ans Gericht schreiben, dem mitzuteilen, dass der Notar korrupt ist, da er ja für meinen Vater trotz Erbversprechens 2015 ein Testament
aufgestellt hat... Und dann hat sich anscheinend mein Vater im Februar 2020 an den Anwalt gewandt, der sich
im gleichen Gebäude befindet wie der Notar... Anscheinend ein Freund des Notars.... bzw. denke ich, dass der Notar
mit meinem Vater nichts mehr zu tun haben wollte, nachdem ich mich über ihn beschwert habe.
Dieser hat dann dieses neue Testament verfasst. Das Testament wurde maschinell verfasst und nur von meinem Vater unterschrieben. Wie sollte ich nun am besten vorgehen ?
Ich hatte übrigens mit meinem Vater ein gutes Verhältnus und kochte fast jedes Wochenende für ihn...
Nur im letzten Jahr hatte ich kaum Kontakt mit ihm, da ich gesundheitlich stark angeschlagen bin und zurzeit nach 2 Fuß Ops bettlegrig bin...
Ich vermute, dass mein Schwager hinter dieser Aktion steckt und meinen Vater unter Druck gesetzt hat...
Mein Schwager hat meinen Vater schon einmal mit Geld erpresst. Dies hat mir mein Vater persönlich unter Tränen mitgeteilt...

Danke schon mal für die raschen Antworten im voraus !

FG,

Sepp



alles2
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Re: Dringende Anfrage - Erbschaft - Testament

Beitrag von alles2 » 15.07.2020, 15:49

Zu Lebzeiten kann das Testament abgeändert oder erneuert werden, wie man will. Es zählt dann eben die letzte Fassung. Auf frühere Zusagen kann man sich daher nicht berufen. Es ist halt wichtig, dass man alles schriftlich festhält, damit man im Streitfall was in der Hand hat, sollte mal ein Gericht darüber entscheiden. Das würde auch für die Vereinbarung mit Deiner Schwester gelten, denn sie kann jederzeit ihre Meinung ändern. Daher solltest Du den Inhalt überprüfen.
Ob jemand bei der Testamentserstellung unter Druck gesetzt wurde, müsste erst erwiesen werden.
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MG
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Re: Dringende Anfrage - Erbschaft - Testament

Beitrag von MG » 16.07.2020, 07:09

Das Testament wurde maschinell verfasst und nur von meinem Vater unterschrieben. Wie sollte ich nun am besten vorgehen ?
Dieses Testament wäre dann allerdings nicht gültig ("fremdhändige/s Verfügung/Testament").

https://www.oesterreich.gv.at/themen/dokumente_und_recht/erben_und_vererben/2/1/Seite.791032.html

a684dd572b1887661782981659331eed_186
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Re: Dringende Anfrage - Erbschaft - Testament

Beitrag von a684dd572b1887661782981659331eed_186 » 16.07.2020, 08:38

Danke für die Rückmeldungen.

Ich würde trotzdem gerne wissen, wie das mit dem Eintrag mit der Hälfte des Verkehrswertes des
Hauses gemeint ist, wenn doch der Pflichtteil eigentlich nur ein Viertel beträgt.

Und dass das letzte Testament zählt iist mir schon klar, aber wenn mir dadurch Schaden entsteht....
Wie gesagt wäre ich 2014 ohne das Versprechen meines Vaters im Grundbuch gestanden und ich hätte
meinen Anteil des Hauses natürlich angenommen. Daher hätte mich der Notar verständigen müssen
bezüglich des Testaments....

Was den Nachlass meiner Mutter anbelangt und auch die Schenkungen an meine Schwester vor ihrem Ableben:
Dies würde ich dann in der Pflichtteilsvereinbarung inkludieren, da dieses bereits in den Nachlass
von 2014 geflossen wären. Ich wurde dadurch um dieses Geld gebracht.
Der Notar ist zudem korrupt vorgegangen. Auch dies müsste verurteilt werden.
Ich dachte, man kann ein Testament noch viele Jahre danach anfechten wurde mir einmal mitgeteilt ?

Danke !

FG,

Sepp

a684dd572b1887661782981659331eed_186
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Re: Dringende Anfrage - Erbschaft - Testament

Beitrag von a684dd572b1887661782981659331eed_186 » 19.07.2020, 20:58

Hallo,

Wäre toll, wenn mir jemand auf mein letztes Posting antworten würde.

Danke schon mal !

FG,

Sepp

schanzenpeter
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Re: Dringende Anfrage - Erbschaft - Testament

Beitrag von schanzenpeter » 19.07.2020, 22:33

Wenn das Testament maschinell geschrieben ist und nur vom Erblasser unterfertigt ist, ist es ungültig. Alle anderen Ihre Fragen sind somit niicht relevant.

a684dd572b1887661782981659331eed_186
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Re: Dringende Anfrage - Erbschaft - Testament

Beitrag von a684dd572b1887661782981659331eed_186 » 20.07.2020, 10:16

@schanzenpeter

Das Testament ist maschinell geschrieben und es waren 2 Zeugen dabei.

alles2
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Re: Dringende Anfrage - Erbschaft - Testament

Beitrag von alles2 » 20.07.2020, 12:05

Die Ordentlichkeit eines Testaments ist für uns aus der Ferne schwer zu beurteilen und es wäre unseriös. Daher nehme Dir bitte den Link von "MG" zu Herzen und vergleiche, ob irgendwelche Kriterien verletzt wurden. Sollte dem so sein, erübrigen sich einstweilen alle weiteren Fragen. Es macht wenig Sinn, wenn nach und nach irgendwelche wesentlichen Details ans Licht kommen :!:
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a684dd572b1887661782981659331eed_186
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Re: Dringende Anfrage - Erbschaft - Testament

Beitrag von a684dd572b1887661782981659331eed_186 » 21.07.2020, 12:27

Anscheinend will man mir hier nicht weiterhelfen....
Mir geht es daraum, dass ich aufgrund des Verhaltens meines Vaters der mir 2014 Haus und Grund
mündlich versprochen hat geschädigt worden bin und ich würde gerne wissen, welche Möglichkeiten ich hier habe.
Ohne dieses Mündliche Versprechen, wäre ich seit 2014 im Grundbuch anteilsmäßig gestanden und ein Hausverkauf wäre dann zudem nicht möglich gewesen. Der Notar hat mich 2015, als mein Vater plötzlich ein schriftliches Testament gemacht hat,
nicht verständigt. Dies hätte er aber machen sollen, da er über das Versprechen meines Vaters von 2014 wusste.
Ich habe ihm dies vor der Nachlassverhandlung meiner Mutter schriftlich mitgeteilt.
Ich habe nachdem mein Vater das Testament 2015 aufstellen hat lassen mich beim Notar beschwert, was das nun
sollte mit dem Testament. Er meinte darauf: Das wäre eine familiäre Angelegenheit und ich sollte das mit meinem Vater regeln. Er würde sich da nicht einmischen..... Das hat er aber gemacht, indem er selbst das Testament meines Vater
unterschrieben hat... Ich ersuche dringend darum, dass mir jemand hier im Forum weiterhilft,
Mein Vater hat zudem meiner Schwester viel Geld bereits vor dem Tód meiner Mutter für ihren Hausbau überwiesen.
Dieses Geld wäre in den Nachlass meiner Mutter geflossen und hätte somit auch ich geerbt.
Auch dieses Geld möchte ich nun erhalten. Nun hat mir der Rechtsanwalt, der das Testament kurz vor dem Tod meines Vaters aufgestellt hat, geschrieben bezüglich der Pflichtteilsvereinbarung. In dieser möchte ich nun anführen, dass auch dieses Geld, das ich bereits 2014 erben hätte sollen drinnen steht. Auch die Schenkungen danach, die meine Schwester erhielt.
Mein Vater war Jahre lang bis zum Tod Sachwalter meiner Mutter. Ich wurde damals NICHT gefragt, obwohl ich damit einverstanden gewesen wäre.... Dabei müssen sämtliche nahen Verwandten unbedingt vom Gericht gefragt werden.
Ich wäre jedenfalls nicht einverstanden gewesen. Diese Sachwalterschaft meines Vaters hat mich nachhaltig schwer geschädigt und das nicht nur finanziell. Ein Arzt hat mir damals mitgeteilt, dass mein Vater aufgrund von diversen Befunden, die er mir sogar gezeigt hätte gar nicht Sachwalter hätte werden dürfen.... Das erklärte auch, warum es mir nach der Bestellung meines Vaters zum Sachwalter so schlecht ging. Dieser Arzt hat mich damals jedenfalls davor gewarnt.
Ich hoffe, dass ihr mir rasch weiterhelfen könnt.
Vielen Dank jedenfalls !

FG,

Sepp

MG
Beiträge: 1127
Registriert: 11.05.2007, 09:16

Re: Dringende Anfrage - Erbschaft - Testament

Beitrag von MG » 21.07.2020, 15:30

Mir geht es daraum, dass ich aufgrund des Verhaltens meines Vaters der mir 2014 Haus und Grund
mündlich versprochen hat geschädigt worden bin und ich würde gerne wissen, welche Möglichkeiten ich hier habe.
Keine. Ein solches"Versprechen" löst keinerlei Rechtsfolgen aus.
Der Notar hat mich 2015, als mein Vater plötzlich ein schriftliches Testament gemacht hat,
nicht verständigt. Dies hätte er aber machen sollen, da er über das Versprechen meines Vaters von 2014 wusste.
Es bestand keinerlei Verpflichtung des Notars, Sie zu verständigen.

a684dd572b1887661782981659331eed_186
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Re: Dringende Anfrage - Erbschaft - Testament

Beitrag von a684dd572b1887661782981659331eed_186 » 21.07.2020, 17:38

@MG

Ich habe aber vom Gericht damals den Einantwortungsbeschluss bekommen.
Darin stand Folgendes:
Die Verlassenschaft wird nachgenannten Erben, die ohne die Rechtswohltat des Inventars auf Grund des
Gesetzes je die unbedingte Erbantrittserklärung abgegeben haben, zur
Gänze eingeantwortet.
Und nun sollte das auch zwischen den 3 Erben aufgeteilt werden.

Zudem gibt es auch eine Mündlichen Erbvertrag, der eingehalten werden sollte...
Nur das war der Grund, dass ich auf einen vorläufigen Grundbuchseintrag verzichtet habe,..
Mein Schwager hat mit Sicherheit meinen Vater manipuliert, so wie er es laufend macht mit seiner
psychopathischen Art,,,, Mein Vater ist nicht umsonst 3 Wochen später plötzlich gestorben....
Er hätte nie und nimmer das Testament geändert.....
Warum bitte sollte ich nun nur den Pflichtteil erhalten ???
Kann mir einer einen guten Anwalt empfehlen ?
Aufgrund dieser ganzen Entscheidungen wie Grundbuchseintragung meines Vaters, zuvor die Sachwalterschaft usw.
Das hat sich alles sehr negativ auf mein Leben ausgewirkt....
Ich kann seit 2 Fuß Ops 2016 nicht mehr gehen.....
Keiner weiß, dass alles auf meine Kosten gegangen ist.... Es gibt keine größere Ungerechtigkeit als das.....
Und dann bekommt man solche Antworten hier im Forum ??? :roll:
Menschenrechte kennt hier anscheinend niemand.... :roll:

a684dd572b1887661782981659331eed_192
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Re: Dringende Anfrage - Erbschaft - Testament

Beitrag von a684dd572b1887661782981659331eed_192 » 08.09.2020, 21:53

Hallo !

Ich weiß nicht warum man Dir so eine falsche Auskunft hier gibt....
Wenn das in der Einantwortungsurkunde so steht, dann müsstest Du ein Drittel des Vermögens Deiner Mutter erhalten.
Falls Du wegen des Erbversprechens Deines Vaters auf Deinen Anteil am Haus verzichtet hast und das vor
der Nachlassverhandlung dem Notar mitgeteilt hat, dann ist der Notar dafür verantwortlich, wenn Dir dadurch Schaden entstanden ist... Der Notar hätte Dich natürlich daher auch aufklären müssen. Das hat er anscheinend nicht und
sogar mit Deinem Vater danach ein Testament erstellt. Da gibt es nur eins:
Klage gegen den Notar einreichen und gleich auch einen Misstrauensantrag beim Gericht einreichen
in der Verlassenschaftssache Deines Vaters. Er soll Dich ja nicht nochmals schädigen.
Dann wird auch ein anderer Notar in der aktuellen Nachlassangelegenheit eingesetzt.
Ich verstehe hier oft die Aussagen in diesem Forum nicht, habe bisher nur mitgelesen...
Menschenrechte sind gerade in der heutigen Zeit sehr wichtig und man sollte auch objektiv an diverse Sachen rangehen.
Auch ist es nicht gut manche Menschen vorzuverurteilen.
In diesem Sinne lass Dir nichts gefallen !!

LG,

tracky

alles2
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Re: Dringende Anfrage - Erbschaft - Testament

Beitrag von alles2 » 09.09.2020, 11:14

Abgesehen davon, dass der Fragesteller nicht mehr aktiv sein dürfte, was der Zeichensalat des Namens hergibt, begibt man sich auf sehr dünnem Eis, wenn man pauschal behauptet, dass man eine falsche Auskunft gibt. Selbstverständlich kann man immer Informationen nachreichen, sofern mal was nicht berücksichtigt wurde. Aber irgendwelche Annahmen treffen, wovon nichts erwähnt wurde (hingegen darf man immer vorher nachfragen) und diese näher ausführen, ist auch nicht das Gelbe vom Ei.

Fakt ist, dass der Nachlassempfänger mit dem Testament nicht einverstanden ist. Oh mein Gott, so viel kann ich gar nicht speiben, wie oft das zutrifft. Das muss man eben in den meisten Fällen so akzeptieren, wie es ist. Das tut aber nicht jeder und diejenigen versuchen dann in "Kampf gegen Windmühlen"-Manier das Erbrecht zu überwinden. Und gerne sind die anderen schuld, dass es überhaupt soweit gekommen ist.

Der Threadstarter beruft sich auf ein mündliches Testament. Der ist aber nur für den äußersten Notfall vorgesehen. Sobald eine (Lebens-)Gefahr nicht mehr besteht und es später zu einem schriftlichen Erbvertrag kommt, ist die mündliche Version genau gar nichts mehr wert. Das wollen aber nicht alle verstehen.
Wer auf die Menschenrechte pocht, sollte auch lernen, verfassungsrechtlich ordentliche Gesetze, die meist genau auf das beruhen, so zu akzeptieren, wie sie sind, anstatt gegen diese anzukämpfen.
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a684dd572b1887661782981659331eed_192
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Re: Dringende Anfrage - Erbschaft - Testament

Beitrag von a684dd572b1887661782981659331eed_192 » 09.09.2020, 17:21

@alles

Es ging hier bereits um den Nachlass der Mutter und der Erbe hätte etwas vererbt bekommen, auf das er
vorerst verzichtet hat. Das hat der Fragesteller eigentlich genau erklärt. Der Notar hat hier eindeutig eigenwillig gehandelt und den Erben eindeutig Schaden zugefügt. Er hat ihn bei der Nachlassverhandlung weder informiert, sonder dem Gericht den Verzicht scheinbar weitergeleitet. Danach hat er mit dem Vater sogar ein Testament gemacht und der Anteil vom Sohn wurde nun einfach mit ins Testament geschrieben. Sorry, aber das kann der Notar doch nicht einfach so machen !?!
Ich denke dass dies jeder normale Mensch so sehen wird....

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Re: Dringende Anfrage - Erbschaft - Testament

Beitrag von a684dd572b1887661782981659331eed_193 » 09.09.2020, 18:00

Also ich sehe das ähnlich wie tracky.
Mir ging es einmal genauso.
Auch mir hat man mir nachträglich gesagt, dass ein Mündliches Erbversprechen
kaum eine Chance hat gegenüber eines schriftlichen Testaments.
Auch ich verzichtete vorläufig darauf mich ins Grundbuch einzutragen, aber
ich ging danach erfolgreich dagegen vor. Der Notar hat mich nicht darüber informiert und man hat mir danach
mitgeteilt, dass ich da unbedingt nochmals nachhaken sollte wegen dem Mündlichen Erbversprechen.
Ich habe mich nun nachträglich ins Grundbuch eintragen lassen. Eben aufgrund der Gegebenheiten und
da der Notar mich nicht darüber informiert hat. Ich bin nun zu meinem Erbanteil gekommen, auf das
ich vorerst verzichtet habe.....
Das sollte der Threadersteller auch unbedingt machen. Am besten direkt ans Gericht schreiben und die Sachlage erklären...
In der heutigen Zeit wird gerne etwas verdreht und der "kleine Bürger" um seinen Erbanteil gebracht.
In diesem Sinne "Kopf hoch und gehe zum Gericht bzw. schreibe ihnen.

LG,

Berta

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