Privatverkauf - Betrugsverleumdung Käufer

In diesem Forum können Sie allgemeine Rechtsfragen aufwerfen und diskutieren.
Antworten
oz
Beiträge: 3
Registriert: 29.03.2016, 18:00

Privatverkauf - Betrugsverleumdung Käufer

Beitrag von oz » 17.06.2020, 17:35

Hallo zusammen,

vielleicht könnte mir hier jemand einen Rat geben, wie ich weiter verfahren soll: Ich habe vor ca. einer Woche eine DVD mit Foto und Bezeichnung verkauft. Die Bezeichnung habe ich exakt von der DVD abgeschrieben, es handelt sich um eine Swing Stick by body coach DVD, neu und unbenutzt um 5,-. Gestern habe ich sie verschickt, danach leider die Anzeige bei willhaben gelöscht (nicht wiederherstellbar) und heute unterstellt mir der Käufer, ich hätte ihn betrogen, da er den Stick, so ne Art Fitness-Stange, kaufen wollte. Im Text stand aber eindeutig DVD, nur die Bezeichnung enthielt "Stick", aber als Teil der DVD. Er berief sich dann darauf, dass er ja schrieb, er wollte (nachdem zwei andere Teile nicht passten) nur den Stick haben und ersucht um die Daten. In der Eile habe ich wohl nicht darauf geachtet und ich verkaufe ja nur das, was ich da habe und auch so beschrieben ist.

Ohne dass man das normal klärt, wurde mir Betrug unterstellt und ich hätte das sicher auch schon bei anderen so gemacht und er würde mich anzeigen bei der Staatsanwaltschaft. Ich habe versucht, das zu erklären, dass es ein Missverständnis war und er da wohl nicht richtig gelesen hat, ich nicht auf seinen Begriff "Stick" geachtet hatte und er soll mir einfach seine Daten nochmal geben und ich überweise den Betrag zurück, wenn er mir zuvor die DVD retourniert. Er meinte, er gibt keine "Beweismittel" aus der Hand und es würde Folgen haben. Ich habe dann bei willhaben angefragt, ob es möglich ist, den Text nochmal herzustellen, aber ich warte noch auf Antwort. Später habe ich gelesen, dass es wohl nicht möglich ist. Das Foto der Beschriftung samt Überschrift konnte ich im Papierkorb retten. Für mich ist es klar ersichtlich, dass es nur die DVD ist, es ist ja auch so beschrieben, aber der gesamte Text ist halt weg. Allein der Stick würde zwischen 15-20,- kosten, von daher sollte man schon etwas mitdenken, was damit gemeint ist.

Ich weiß wirklich nicht, was ich davon halten soll, zumal ich mehrmals angeboten habe, dass ich es zurück nehme. Daher erschließt sich mir nicht, dass das Betrug sein soll im Gesamtwert von 8,50, weil er Stick schrieb und ich die DVD angegeben habe??

Ich wäre wirklich um einen Rat dankbar, ob ich jetzt damit rechnen muss, dass ich noch eine Strafe bekomme für ein Missverständnis und was normalerweise mit einer Rücküberweisung geklärt worden wäre, danke im voraus für jeden Tip.

lg K.



Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 19 Gäste