Impfungen

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Client
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Re: Impfungen

Beitrag von Client » 28.12.2021, 13:53

alles2 (23.12.2021):
"Die Impfstoffhersteller, die es mit ihren Produkten bisher auf den Markt geschafft haben, wollen nichts von Graphenoxid bzw. -hydroxid wissen"

Mein Vertrauen in die Impfstoffhersteller hält sich in Grenzen. Was nicht heißt ich glaube die Vakzine beinhalten Graphinoxid. Ich weiß es nicht.

Mich stören allerdings ein gewisser Mangel an Transparenz und bestimmte unbeantwortete Fragen zu tatsächlichen Inhaltstoffen.

In den USA forderte eine Gruppe von namhaften Virologen (https://phmpt.org) die FDA auf, unter Verschluss gehaltene Erhebungen und Studien des Pfizer-Konzerns zu Nebenwirkungen offenzulegen. Die FDA blockte ab, die Gruppe klagte (FOIA - Freedom of Information Act), und im Verfahren stellte die FDA den Antrag, die geforderten Unterlagen erst in 55 Jahren (!) vollständig der Öffentlichkeit offenlegen zu müssen. Das Gerichtsverfahren läuft noch, aber die Kläger haben kürzlich einen Teilerfolg erzielt. Der Richter ordnete vorerst zumindest die Freigabe von Erhebungen zu Nebenwirkungen die Pfizer bis Februar 2021 durchgeführt hatte (https://phmpt.org/wp-content/uploads/2021/11/5.3.6-postmarketing-experience.pdf). Pfizer gibt an, dass die Anzahl der nicht-gemeldeten Fälle von Nebenwirkungen zum Zeitpunkt dieser Erhebung nicht bekannt war (Seite 5: "Reports are submitted voluntarily, and the magnitude of underreporting is unknown"). Auf Seite 7 findet man eine Zusammenfassung: 1223 Todesfälle, 520 Fälle mit langzeit Folgeerscheinungen, 11,361 Fälle noch nicht genesen.

Im Kontext der Gesamtzahl von Pfizer-Impfungen (bis zum Erhebungszeitpunkt, 02.2021) sind diese Zahlen im Vergleich mit früheren Impfprogrammen möglicherweise nicht erhöht. Ich weiß es nicht. Ich bin kein Medizinforscher.

Was mich stört, ist, dass sowohl von Pfizer als auch von der FDA weitere Daten, die Pfizer seit März monatlich kumulativ erhoben hat weltweit unter Verschluss gehalten werden.

Will die Regierung mich dazu verpflichten mich impfen zu lassen, will ich im Gegenzug volle Transparenz.

Die Regierung soll Pfizer, Moderna, AstraZeneca und Johnson & Johnson dazu verpflichten ihre eigenen Forschungsergebnisse und Erhebungen offenzulegen.
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Nach meinem Wissen werden in Österreich vergleichende Daten zur Sterberate/ Übersterblichkeit (generelle Ursachen, nicht nur COVID-bedingt) von geimpften und ungeimpften Personen nicht nach Altersgruppen erhoben. In England werden solche Daten erhoben (aber von offizieller Seite ziemlich gut versteckt und nicht kommentiert)

Ich habe mir die Daten für den Zeitraum 02.01.2021 bis 24.09.2021 angesehen auf der Webseite des Office for National Statistics: https://www.ons.gov.uk/peoplepopulationandcommunity/birthsdeathsandmarriages/deaths/datasets/deathsbyvaccinationstatusengland

(Um meine Angaben nachzuvollziehen: Link ansurfen, Bereich "Deaths occurring between 2 January and 24 September 2021 edition of this dataset" aufklappen, datasetfinalcorrected3.xlsx herunterladen. Tabelle 4 auswählen).
Beispiel:

Zeile 73, Spalte H: Für den 07.Mai.21 wurde bei der Gruppe der Ungeimpften/ Alter 10 - 59 eine Übersterblichkeit von 1,2 von 100,000 erhoben.
Zeile 529, Spalte H: Für den 07.Mai.21 wurde bei der Gruppe der Geimpften (zwei Dosen!)/ Alter 10 - 59 eine Übersterblichkeit von 2,9 von 100,000 erhoben.

Vergleicht man die Daten für alle Erhebungstage des Zeitraums April bis September 2021 für die Altersgruppe 10-59, zeigt sich bei geimpften Personen durchgehend eine ca. doppelt so hohe Übersterblichkeit als bei den ungeimpften Personen. Für die ersten drei Monate, Jänner bis März, ist der Vergleich weniger klar, und die Sterblichkeit bei den ungeimpften Personen i.d.R. höher als bei den geimpften Personen. Bei den höheren Altersgruppen (60+) ist die Übersterblïchkeit bei den Ungeimpften durchgehend von Jänner bis 24. September höher (vermutlich, weil diese Altersgruppen von schweren COVID Krankheitsverläufen stärker betroffen ist).

Aufgrund dieser Daten könnte man folgende begründete Hypothese aufstellen: Bei den hohen Altersgruppen (60+) überwiegt der Nutzen der Impfung und sie wirkt sich günstig auf die Sterblichkeit aus. Jedoch bei der Altersgruppe 10-59 überwiegen - zeitlich verzögert - negative Folgen der Impfung, und die Auswirkung auf die Sterblichkeit ist daher (April bis September) ungünstig.

Es handelt sich um eine Korrelation. Ein direkter Zusammenhang zwischen Impfstatus und höhere Sterblichkeit bei der Altersgruppe 10-59 kann jedoch denke ich nicht ausgeschlossen werden.

Will die Regierung mich dazu verpflichten mich impfen zu lassen, erwarte ich im Gegenzug von den zuständigen Institutionen in Österreich, dass vorher vergleichende Daten über die Übersterblichkeit von geimpften und ungeimpften Personen nach Altersgruppen offengelegt werden. Sollte sich ein ähnliches Bild ergeben wie bei den Daten aus England, sollte eine gründliche Analyse zu den Ursachen durchgeführt werden, um eine mögliche Kausalität festzustellen oder auszuschließen.
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Auf der Webseite des Paul Ehrlich Instituts (pei.de) findet man Angaben zu den Inhaltsstoffen der Impfstoffe.

Der "Comirnaty" Impfstoff soll unter anderem folgende Hilfsstoffe enthalten:

 ALC-0315 = (4-Hydroxybutyl)azandiyl)bis (Hexan-6,1-diyl)bis(2-hexyldecanoat)
 ALC-0159 = 2-[(Polyethylenglykol)-2000]-N,N-ditetradecylacetamid

Diese bilden - zusammen mit weiteren Lipiden - Lipidnanopartikel, die die mRNA einschließen.

Sie werden von Cayman Chemical produzuert. Sicherheitsdatenblatt für ALC-0315:
https://cdn.caymanchem.com/cdn/msds/34337m.pdf. Auszug:

"This product is for research use - Not for human or veterinary diagnostic or therapeutic use. It is the responsibility of the purchaser to determine suitability for other applications."

"H225 Highly flammable liquid and vapor.
H315 Causes skin irritation.
H319 Causes serious eye irritation.
H350 May cause cancer.
H335 May cause respiratory irritation."

Möglicherweise verhalten sich ALC-0315 und ALC-0159 als Hilfsstoffe in einem Impfprodukt gesundheitlich völlig unbedenklich. Nur hätte ich gerne Langzeitstudien zu dieser Frage gesehen. Nach meinen bisherigen Recherchen wurden ALC-0315 und ALC-0159 erstmalig beim Impfstoff BNT162b2 (Comirnaty) als Hilfsstoffe eingesetzt. Cayman Chemical meint ALC-0315 sei potentiell krebsauslösend. Gäbe es günstige Langzeitstudien zu dieser Frage (und anderen Fragen), hätte der Hersteller diese wohl angeführt, um die Sicherheit seines Produktes zu bestätigen.



alles2
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Re: Impfungen

Beitrag von alles2 » 28.12.2021, 23:22

Wenn es ein Arzneistoff gibt, der Menschenleben retten kann und weltweit zugelassen ist, dann ist mir der Inhalt herzlich egal. Es ist wirklich schauderhaft, was die Skeptiker alles in den Raum werfen und gegen welche Fakes sich die Hersteller wehren müssen. Dass Genmaterial von abgetriebenen Föten oder Schimpansen zum Impfbestandteil gehören soll, ist da noch vergleichsweise harmlos. Ich kann das wirklich nicht mehr hören. Da bereiten mir die Aussagen der Politiker mehr Kopfzerbrechen, die vermitteln, als würden sie mit der Glaskugel durchs Leben wandeln, um sich dann später entschuldigen zu müssen. Ich bin froh, dass es die Pharmaindustrie gibt, weil deren Produkte zumeist mit einer höheren Lebenserwartung einhergehen. Womit ich mich nicht anfreunden kann ist, dass uns quasi pauschal aufgezwungen wird, was wir davon nehmen müssen.

Auf irgendwelche Mutmaßungen und irgendwie zusammengewürfelten Zahlen, dessen Background man nicht kennt, gebe ich nicht viel drauf. Ich brauche auch keine Langzeitstudien, die irgendwann auftauchen, wenn es für viele schon zu spät ist. Bin dann mal gespannt, was kommt, wenn die mal da sind. Kann mir gut vorstellen, dass man bestimmt wieder ein Vorwand finden wird. So circa wie bei denen, die kein Lebendimpfstoff im Körper haben wollen. Viele kamen mit dem Argument, dass sie auf den Totimpfstoff warten. Jetzt wo der kurz bevorsteht, passt es denen auch wieder nicht. Dabei sollte das Entweder-oder völlig gleichgültig sein. Beim einen sollen gewisse Proteine nach der Impfung erst im Körper produziert werden. Beim anderen werden die mitinjiziert. Wie auch immer! Echt krank, was manch verblendete Leute für Vorstellungen haben. Aber sich brav in die Menge stürzen (z.B. Demos) und anderen mit unhaltbaren Aussagen die Impfung schlechtreden.
Zuletzt geändert von alles2 am 29.12.2021, 14:18, insgesamt 2-mal geändert.
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Client
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Re: Impfungen

Beitrag von Client » 29.12.2021, 09:35

"weltweit zugelassen", heißt nicht, dass weltweit alle Gesundheitsbehörden COVID-19 Impfungen für alle Altersgruppen empfehlen und einsetzen, oder, dass sie - abhängig von der jeweiligen Situation und Altersgruppe - nicht alternative Therapien vorziehen. Die Zulassungen gelten auch aktuell selbstredend weltweit (möglicherweise mit Ausnahme von China und anderer Diktaturen) nur für den Einsatz bei individueller Einwilligung nach erfolgter Aufklärung. In den USA wird Moderna und Johnson&Johnson nur bei Personen >18 eingesetzt, nur Pfizer wird bei <18 empfohlen. In Island wird Moderna generell nicht empfohlen. Die aktuellste Empfehlung der STIKO (21.12.2021) lautet: „Unter Berücksichtigung der Empfehlung der STIKO soll Comirnaty ab 5 Jahren, Spikevax [Moderna] ab 30 Jahren und Vaxzevria [AstraZeneca] und COVID-19 Vaccine Janssen ab 60 Jahren verwendet werden"

Schaut man über den Tellerrand, findet man Länder, die COVID-19 gut im Griff haben mit viel weniger Lockdowns und andere Einschränkungen als in Österreich, wie Schweden oder US-Staat Florida. Aber auch einige Länder mit sehr niedriger Impfquote stehen sehr gut da. Die Regierung des Bundesstaates Uttar Pradesh (ca. 220,000,000 Einwohner) in Indien hat in der ersten Jahreshälfte 2021 in enger Zusammenarbeit mit der WHO den Weg eingeschlagen möglichst alle Menschen mit Symptomatik oder positivem Test sofort Zugang zu Frühbehandlung zu ermöglichen. (https://www.who.int/india/news/feature-stories/detail/uttar-pradesh-going-the-last-mile-to-stop-covid-19). Vollgeimpft waren zu Beginn des Programms < 10% der Bevölkerung, und aktuell sind es immer noch < 30%. Uttar Pradesh galt aufgrund dieser Strategie von Ende August bis Mitte Dezember als so gut wie COVID-19 frei. Seit Mitte Dezember steigen aufgrund von Omikron die Infektionsfälle wieder deutlich an, aber nicht die Todesfälle und auch Hospitalisierung kaum. Ein Gegenbeispiel wäre Gibraltar: Anfang April waren bereits ca. 85% der Bevölkerung geimpft und seit Juli gilt die Bevölkerung als 99%-100% vollgeimpft, trotzdem gibt es weiterhin bedenkliche hohe Zahlen bei Neuinfektionen (auch vor Omikron).

Das Narrativ der Bundesregierung, dass nur durch Massenimpfung COVID bekämpft werden kann, kommt mir sehr engstirnig vor. Hoffentlich entwickelt sich die Situation günstig durch eine Verdrängung von früheren Varianten durch Omikron (wie manche Virologen prognostizieren). Hohe Übertragbarkeit aber generell nur noch milde Krankheitsverläufe und extrem geringe Todesfallzahlen, kaum Hospitalisierungen, wie in Ländern die schon seit Wochen mit Omikron Erfahrung haben, insb. Südafrika. Zulassungen für anti-virale Medikamente und Totimpfstoffen stehen bevor.

gillanubhav4
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Re: Impfungen

Beitrag von gillanubhav4 » 03.01.2022, 12:28

Das mit dem Lüften ist auch ein nicht zu verachtender Faktor. Und weil das mit unserer Eigenverantwortung zu wünschen übrig lässt, was in anderen Ländern wie Schweden besser funktionieren soll, haben wir nun womöglich den Salat.

https://teatv.ltd/ https://hellodear.in

Schizopremium
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Re: Impfungen

Beitrag von Schizopremium » 05.01.2022, 00:13

Das Narrativ der Bundesregierung, dass nur durch Massenimpfung COVID bekämpft werden kann, kommt mir sehr engstirnig vor.
Der Staat setzt alle in seiner Macht stehenden Maßnahmen um die Gesundheit seiner Bürger zu schützen. Und weil es keine Alternativen dazu geben soll und nach Erkenntnis der Wissenschaft gibt, wurde der Zwang gewählt. Die Auslegung, insbesondere das es 3 Impfungen an der Zahl benötigen muss, finde ich jedoch angesichts der immer neuen Virusvarianten etwas unglücklich formuliert. - Wie soll das weitergehen, wenn der jzukünftige gegen Omrikon zum Einsatz kommende Wirkstoff dann bei der darauffolgende Virusvariante seine Wirkung womöglich wieder verfehlt. Sind dann diejenigen, die alle benötigten Impfungen über sich ergehen lassen haben, aber eine weitere verneinen, dann plötzlich auch als "Impfgegner" zu bezeichnen und zu werten.

John
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Re: Impfungen

Beitrag von John » 05.01.2022, 17:31

Ich habe eine andere Frage die aber mit der Impfung zu tun hat. Und zwar folgendes:
https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20000870

Laut diesem Gesetztes Textes gehören Textilien zu Gütern des täglichen Bedarfs, und anscheinend wurde in Bayern die 2 G Regel für Modegeschäfte usw. aufgehoben.

Ist es in Österreich deshalb auch rechtskräftig möglich in Mode und Sportgeschäfte ohne 2 G nachweis einkaufen zu gehen?

Bin schon gespannt auf eure interpretationen

LG
Johann Nindl

Schizopremium
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Re: Impfungen

Beitrag von Schizopremium » 05.01.2022, 18:24

Ist es in Österreich deshalb auch rechtskräftig möglich in Mode und Sportgeschäfte ohne 2 G nachweis einkaufen zu gehen
In unserem Land wurde all jenen, die über keinen gültigen 2G Nachweis verfügen, der Einkauf in Geschäften die nicht für den alltäglichen Bedarf dienen, untersagt. Dagegen wirds wohl über kurz oder lang nichts zu rütteln geben!

alles2
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Re: Impfungen

Beitrag von alles2 » 06.01.2022, 15:30

alles2 hat geschrieben:
27.12.2021, 10:21
Selbst bei Gesprächen im Außenbereich setze ich die Maske auf.
Screenshot 2022-01-06 145529.jpg
Screenshot 2022-01-06 145529.jpg (12.68 KiB) 309 mal betrachtet

Endlich wurden meine Gebete erhört und ich muss mich nicht mehr rechtfertigen, warum ich im Freien seit Einführung der Maskenpflicht mit den Leuten nicht ohne rede. Oder wenn ich durch eine geballte Menschenmenge gehe, gerade wenn sie sich vor den Geschäften zusammendrängen. Die Politiker können teilweise echt solche "Loamsiada" sein. Und nein, ich gehöre nicht der gesamtstaatlichen Covid-Krisenkoordination (GECKO) an, dem vor anderthalb Wochen gewisse Infos zugetragen wurden.

Zwar nicht neu, aber gerade appelliert der Generalmajor des Bundesheeres Rudolf Striediger, dass das Testen das beste Aufklärungsmittel ist. Warum ich das erwähne:
alles2 hat geschrieben:
27.12.2021, 10:21
Hausbesuche nur, wenn alle getestet sind (vor jedem Besuch wende ich den Wohnzimmertest an).
Jeder sollte ein persönliches Interesse haben, dass man selbst nicht infiziert wird und eigentlich auch, dass andere nicht infiziert werden. Leider sind dahingehend einige äußerst nachlässig, auch (oder gerade dann) wenn sie schon geimpft sind. Das Fälschen von Antigen-Tests ist da nur eine Komponente, die tief blicken lässt. Daher kann ich mir nicht erklären, warum laut einer Politikerin "impfen besser schützt als nicht impfen", die das als Allheilmittel darstellt. Es kommt immer auf das "WIE" an. Ich wüsste nicht, wieso jemand, der sich konsequent und richtig testet, einem Geimpften nachsteht, der sich dadurch in Sicherheit wiegt und die Sau rauslässt.
Das ist das, was mich zur Weißglut bringt. Weil ich mich aus meiner Sicht wegen denen vermutlich bald impfen lassen muss. Und wenn ich mir vor Augen führe, dass wir als erstes EU-Mitglied mit der allgemeinen Impfpflicht daherkommen, stelle ich mir die Frage, ob das wirklich sein muss. Nur Belgien soll anscheinend im April nachziehen. Und der Rest? Anscheinend geht es auch anders, wenn man will. Mir geht noch immer nicht ein, für was es ein Impfung braucht, die vor schweren Verläufen schützen soll, wenn die anscheinend vorherrschende Delta-Variante angeblich mit einem meist milden Verlauf einhergeht. Nur zur relativen Orientierung: Bei Spitalsaufnahmen von Delta-Infizierten soll es ein Verhältnis von 1:4 sein, die auf der Intensivstation aufgenommen werden; bei Omikron 1:10.
Wenn der Bundeskanzler meint, dass man sich durch eine Impfung vor Omikron gut schützen kann, mag das wahr sein. Doch man kann sich auch durch andere Maßnahmen gut schützen (sofern ein großer Anteil mitspielen würde), während eine Impfpflicht laut WHO als letztes Mittel angewendet werden sollte. Wir werden sehen...
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Realwolf
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Re: Impfungen

Beitrag von Realwolf » 09.01.2022, 23:18

alles2 hat geschrieben:
28.12.2021, 23:22
Wenn es ein Arzneistoff gibt, der Menschenleben retten kann und weltweit zugelassen ist, dann ist mir der Inhalt herzlich egal. Es ist wirklich schauderhaft, was die Skeptiker alles in den Raum werfen und gegen welche Fakes sich die Hersteller wehren müssen. Dass Genmaterial von abgetriebenen Föten oder Schimpansen zum Impfbestandteil gehören soll, ist da noch vergleichsweise harmlos. Ich kann das wirklich nicht mehr hören.
Stimmen tuts halt. Darf man auf der Seite vom "Bundesamt für Sicherheit und Gesundheitswesen" auch nachlesen:
https://www.basg.gv.at/konsumentinnen/wissenswertes-ueber-arzneimittel/arzneimittel/impfstoffe/faq-impfstoffe#c7529

alles2
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Re: Impfungen

Beitrag von alles2 » 10.01.2022, 00:22

Das streitet ja keiner ab. Nur verstehe ich nicht, wo da das Problem und die moralische Verwerflichkeit begründet liegen. Manche verstehen es wirklich, um jeden Lerchenschas ein Fass aufzumachen, damit sie was in der Hand haben, um dagegen sein zu können.
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Hank
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Re: Impfungen

Beitrag von Hank » 14.01.2022, 15:56

…die Leute sollen sich die Arbeit antun und sich beschweren - für den Bürger ist so ein Bescheid die effektivste Form der Mitwirkung am Zustandekommen von Verwaltungsentscheidungen, dazu könnte es vielleicht eine Art Corona-Anwalt als Drehscheibe zwischen Bürger und Verwaltung geben, der die ganze Beschwerdeflut professionell gefiltert in das Verwaltungsverfahren einbringt…

Das_Pseudonym
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Re: Impfungen

Beitrag von Das_Pseudonym » 24.01.2022, 10:07

Der Staat setzt alle in seiner Macht stehenden Maßnahmen um die Gesundheit seiner Bürger zu schützen.
:lol: Deswegen darf man ja auch Rauchen, Saufen, Ski fahren, Schwimmen gehen,...

alles2
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Re: Impfungen

Beitrag von alles2 » 24.01.2022, 10:20

Es geht um die Fremdgefährdung. Während jeder für sich selbst wissen muss, was er sich selbst antut.
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