Sachverständigen Gutachten gem § 6 WEG

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Jusler
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Sachverständigen Gutachten gem § 6 WEG

Beitrag von Jusler » 17.02.2020, 17:53

Sehr geehrte Forum-Mitglieder!

Folgender Sachverhalt: Tirol: Es wurde 2011 eine Baubewilligung für 3 Wohnungen erteilt. Allerdings wurde es dann doch auf 5 Wohnungen aufgeteilt, was aber bis heute noch nicht bewilligt wurde (die Änderungspläne über die 5 Wohnungen wurden schon lange eingereicht, aber noch nicht mit Tekturbescheid bewilligt).
Es erfolgte vor einem halben Jahr ein Gutachten gem § 6 WEG des Sachverständigen, als auch ein Nutzwertgutachten. Darin stützt sich der Sachverständige auf den Baubescheid von 2011 und bestätigt den Bestand von 5 Wohnungen.

Nun meine Fragen:
- Kann sich der Sachverständige auf den Baubescheid von 2011 stützen, wenn darin nur 3 Wohnungen bewilligt wurden?
- Ist das Gutachten deshalb falsch? (Ich habe z.B. herausgefunden, dass der Sachverständige das Naturmaß heranziehen muss, wenn eine um mind. 3 %ige Abweichung von den bewilligten Plänen vorliegt - dann müsste das Vorgehen des Sachverständigen doch wohl rechtens sein?)

Falls das Gutachten falsch ist:
- Bekommt man als Anwalt ein Problem, wenn man das Gutachten verwendet?

Vielen Dank im Voraus!



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