Freizeitentzug in der Volksschule

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phill55
Beiträge: 1
Registriert: 28.01.2019, 22:45

Freizeitentzug in der Volksschule

Beitrag von phill55 » 28.01.2019, 22:58

Angenommen ein 7 jähriges Kind besucht eine Volksschule, 2. Klasse. Das Kind würde die verschränkte Form der Ganztagsbetreuung besuchen. Angenommen die Klassenlehrerin würde diesem Kind die Freizeit = freie Zeit in den Freizeitstunden entziehen, wenn das Kind nicht den ganzen Unterricjtsstoff schaffen würde, wenn das Kind sich nach der Meinung der Lehrerin schlecht benimmt oder wenn die Eltern vergessen würden ein Zettel aus der Schule zu unterschreiben. Dem Kind würde die Lehrerin entweder alle Freizeitstunden entziehen oder 10 bis 20 Minuten. Trotz der klaren Aüßerung der Eltern, diese Maßnahme nicht anzuwenden, würde die Lehrerin weiter machen, da sie das bei allen Kindern gleich ohne Ausnahme so macht.

Ist diese Maßnahme der Lehrerin nicht gesetzeswidrig?
§ 99 StGB (Strafgesetzbuch), Freiheitsentziehung



Das_Pseudonym
Beiträge: 487
Registriert: 29.02.2016, 20:39

Re: Freizeitentzug in der Volksschule

Beitrag von Das_Pseudonym » 29.01.2019, 16:53

Kann es in der Freizeit zb. die Schule verlassen?
Sind Schule, Hort getrennt?

Wie Ich noch Jung war hat es eine "Betreute" Mittagspause gegeben wo man sich im Klassenzimmer oder gemeinsam im (abgetrennten) Schulhof "frei" bewegen konnte oder man wurde normal aus der Schule entlassen und konnte die 50Min machen was man wollte. (Nachhause gehen wer nah genug wohnte zb.) Aus der Schule durfte man nicht raus. War mal schlecht in der Schule haben die Lehrer einen in der Pause teilweise geholfen das war natürlich mehr oder weniger freiwillig. :wink:

Wenn Schule und alles andere eindeutig getrennt sind müsste man sich es genauer anschauen. Ist alles in einen könnte es kompliziert werden.

Xtremekajak
Beiträge: 8
Registriert: 27.08.2018, 16:03

Re: Freizeitentzug in der Volksschule

Beitrag von Xtremekajak » 01.02.2019, 13:54

Also eine Erziehungsmaßnahme einer ausgebildeten Pädagogin ins Strafgesetzbuch zu verschieben weil das "unschuldige" Kind nicht im Garten spielen kann finde ich perönlich ziemlich übertireben... Vielleicht hilft einmal eine Aussprache mit der Direktion bevor Sie an Rechtsmaßnahmen denken?

MfG

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