Von Nachtbarin unter Druck gesetzt, teils mit Vortäuschung falscher Tatsachen

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swinxx
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Von Nachtbarin unter Druck gesetzt, teils mit Vortäuschung falscher Tatsachen

Beitrag von swinxx » 07.12.2022, 17:27

Hallo,

da ich per Suchfunktion leider nichts, meinem Problem entsprechendes, finden konnte, eröffne ich meine Frage nun in einem neuen Thread. Es ist mein erster Post in diesem Forum - bisher hatte ich bzgl Recht etc noch nie Bedarf in dieser Richtung...

Also es geht darum:
Ich bin vor etwa 2 Jahren in eine Gemeindewohnung (Wiener Wohnen) umgezogen. Ich bin hier absolut zufrieden und verstehe mich mit allen Nachtbaren, egal ob von meiner Stiege oder auch jeder anderen sehr gut - habe mit niemandem Probleme bis auf eine Ausnahme. In der Wohnung direkt unter mir wohnt eine Dame, ich schätze so zwischen 50 und 60 Jahre alt, welche mir immer wieder Probleme macht. Wenn mich jemand nach einer kurzen Beschreibung der Dame fragen würde, könnte ich nur so antworten: Frustriert, verbittert und (meines Erachtens nach) auch irgendwie depressiv. Es steht mir vielleicht nicht wirklich zu das alle zu sagen, aber zumindest ist dies der Eindruck den ich habe. Traurig, kalt, Gefühls- & Emotionslos ist die Art mit der ich sie Beschreiben würde. Also wenn ich auf der Strasse an ihr vorbeigehe wirkt es als wäre sie grad am Weg nach Hause um sich dort umzubringen... Klingt evtl bisschen blöd, ist aber so...
Zu meinem Teil der Schuld muss ich sagen, dass ich nach meinem Einzug in die neue Wohnung etwa 3 Monate hinweg sehr laut war, da ich die ganze Wohnung umgebaut habe (Neue Wand eingezogen, Boden, Fenster, etc etc...). Also um ehrlich zu sein muss ich schon auch zugeben das ich weitaus mehr Wirbel verursacht habe, als ein normaler Umzug mit sich bringt. Dafür habe ich mich auch mehrmals entschuldigt.

Nun: Ich verdiene mein Geld mit Möbelbau aller Arten. Anfangs hatte ich mir in der Wohnung eine kleine Werkstatt eingerichtet, bin dann aber mit meine Arbeiten in den Keller übersiedelt, wo ich mir eine kleine Werkbank aufgebaut habe, auf welcher ich mein "Zeug" nun halt zusammenschraube.

Soviel zur Situation

Jetzt läuft das ganze aber leider so, dass wenn ich auch nur eine Schraube irgendwo reindrehe, sie sofort die Polizei ruft und mit wirklich überschwänglichen Beschreibungen versucht mir in jeder erdenklichen Weise zu schaden. Ich schneide ein kleines Stück Holz mit der Stichsäge - sie ruft die Polizei mit Angabe Einbrecher würden versuchen Kellerabteile aufzubrechen. Ich bohre ein paar Löcher in die Wand um ein Ablagepanel im Keller anzubringen -> Polizei kommt wegen übermässiger Ruhestörung (um 14.30h Nachmittags). Und da gibts noch viele, viele weitere Beispiele der Art. Auch die Polizei ist sich der ganzen Sache bereits bewusst - also dem, was hier wirklich Sache ist. Grob gesagt lässt diese Nachtbarin einfach nur ihren Frust an mir aus bzw nutzt mich als Ventil dafür.

Ich hatte die Polizei beim letzten mal gefragt was ich machen kann, worauf die nur meinten ich soll das ganze halt nicht so ernst nehmen... Tja, aus zurückhaltung will ich mich dazu jetzt nicht weiter äussern.

Meine Frage an euch: Was kann ich machen. Welche Gesetzte gibt es, die hier anwendung finden könnten um dem ganzen ein Ende zu machen? Nicht falsch verstehen, ich denke diese Nachtbarin hat einfach Probleme und ich will ihr jetzt nicht auf RAcheart Schaden oder so - ich will aber einfach etwas unternehmen um dem ganzen einen Riegel vorzuschieben, damit sie mich endlich in Ruhe lässt. So als würde ich in der Arbeit gemobbt werden und dagegen Anzeige erstatten...

Hoffe ihr könnt mir helfen,
LG, Mike



alles2
Beiträge: 2753
Registriert: 09.08.2015, 11:35

Re: Von Nachbarin unter Druck gesetzt, teils mit Vortäuschung falscher Tatsachen

Beitrag von alles2 » 07.12.2022, 22:11

Die subjektive Wahrnehmung kann auch mal täuschen. Mir würden nämlich zwei Möglichkeiten einfallen. Sie ist geistig verwirrt oder Du wirst von ihr unter einem falschen Vorwand wissentlich falsch verdächtigt. Bei Letztere könnte sie den Umstand bewusst ausnutzen, dass ihr sehr wohl weiß, wie weit sie gehen kann, damit man sie nicht wegen Verleumdung drankriegen kann. Zur ersten Orientierung vielleicht folgender Thread:

https://forum.jusline.at/viewtopic.php?t=17114

Um hinsichtlich des Stalking-Paragraphen § 107a StGB mehr sagen zu können, fehlt mir ein entscheidender Hinweis: Wie verstehen sich die anderen Nachbarn mit ihr? Kommt jetzt sowas wie "blendend", dann kann man eventuell von Schikane sprechen, sofern Du Dich verfolgt fühlst, weil sie jede Gelegenheit gegen Dich nutzen könnte.

Besteht der Verdacht, dass sie unter einer psychischen Beeinträchtigung leidet, dessen Merkmale außerhalb einer "desperate housewife" liegen, wird es ungleich schwieriger. Eine Richtschnur könnte man hier finden:

https://forum.jusline.at/viewtopic.php?t=19430

Dabei sei insbesondere auf den Ratgeber der Arbeiterkammer verwiesen!
Derweil nur stiller Mitleser, da ich gerade von Anwälten schikaniert wurde. Keine Anfragen mehr nach deren Namen und ob Ihr deren Kanzlei auf Google negativ bewerten sollt. Gerne melde ich mich per PN auf Eure Beiträge. Vorher bitte die Forensuche nutzen!

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